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Taiwans Außenministerium weist verdrehte Narrative Chinas über Taiwan zurück

  • 29-01-2024
Taiwans Außenministerium weist verdrehte Narrative Chinas über Taiwan zurück
Außenministerium (RTI Archivfoto

Taipei – 29.1.2024 – Taiwans Außenministerium hat Behauptungen des Außenministeriums Chinas über Taiwan zurückgewiesen. Chinas Außenministerium hat nach Gesprächen zwischen dem US-Sicherheitsberater Jake Sullivan und Chinas Direktor des Büros der Kommission für auswärtige Angelegenheiten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Außenminister Wang Yi (王毅) eine Pressemitteilung veröffentlicht.

In einer Mitteilung von Taiwans Außenministerium heißt es, Chinas Außenministerium habe fälschlicherweise behauptet, die Taiwanfrage sei eine innere Angelegenheit Chinas und die Wahlen in Taiwan könnten die grundlegende Tatsache nicht ändern, dass Taiwan ein Teil Chinas sei. In der Pressemitteilung des chinesischen Außenministeriums wird außerdem "Unabhängigkeit Taiwans" als größte Gefahr für Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße und als größte Herausforderung für die Beziehungen zwischen China und den USA bezeichnet.

Taiwans Außenministerium wiederholte, dass die Republik China (Taiwan) ein unabhängiges und souveränes Land ist und weder die Republik China noch die Volksrepublik China einander untergeordnet sind. Taiwans Präsidentschaftswahl am 13. Januar zeige Taiwans Reife und Stabilität als Demokratie. Dies sei von mehr als 100 Ländern weltweit gewürdigt worden. Dies bestätige die Realität und den Status quo zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße, der seit Langem von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wird. Das Außenministerium weise Chinas wiederholte Versuche ernsthaft zurück, seine verdrehten Narrative über Taiwans Souveränitätsstatus zu verbreiten und verurteilt dies.  

Taiwan habe immer sein Möglichstes getan, um den Staus quo und Frieden und Stabilität in der Region und über die Taiwanstraße aufrechtzuerhalten. China dagegen habe unaufhörlich Nachbarländer provoziert und bedroht, indem es unter Vorwänden regionale Spannungen erhöhe und versuche, den Status quo zu verändern und die regelbasierte internationale Ordnung zu stören. China habe wiederholt andere Länder hinsichtlich der Angelegenheit der Taiwanstraße unter Druck gesetzt und Risse in den Beziehungen zwischen Taiwan und anderen Ländern verursacht. Dies zeige, dass China die destabilisierende Kraft ist, die Frieden und Stabilität in der Region und in der Taiwanstraße unterwandert. Der absurde Standpunkt Chinas zur "Unabhängigkeit Taiwans" entbehre jeder Grundlage. Die Internationale Gemeinschaft sollte wachsam bleiben und gemeinsam Chinas Aktionen hinterfragen und verurteilen.

Das Außenministerium heiße die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Sicherheit in der Taiwanstraße willkommen. Taiwan werde weiterhin mit den USA und anderen gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten, um die geteilten Werte von Demokratie und Freiheit zu schützen und Frieden, Stabilitiät und Wohlstand auf beiden Seiten der Taiwanstraße und in der Region zu bewahren.  

Taiwans Außenministerium dankte außerdem den USA dafür, dass sie ihre Unterstützung für Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße wiederholt haben.

Die Gespräche zwischen dem US-Sicherheitsberater Jake Sullivan und dem Direktor des Büros der Kommission für auswärtige Angelegenheiten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Außenminister Wang Yi fanden am 26. und 27. Januar in Bangkok in Thailand statt.

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