Taipei – 6. Februar 2024. Die Nationale Kommunikationskommission (NCC) erinnerte taiwanische Fischer am Montag daran, bei ihrer Arbeit auf See nicht das chinesische Beidou-Navigationssatellitensystem (BDS) und dessen Endgeräte zu benutzen. Sie fügte hinzu, dass solche Handlungen als illegal angesehen werden und Strafen nach sich ziehen würden.
Das chinesische Beidou-Navigationssatellitensystem (BDS) ist das Äquivalent zum US-amerikanischen Global Positioning System (GPS) und wird vom chinesischen Militär, der Industrie und den Bürgern Chinas genutzt. Taiwan hat den Einsatz solcher Geräte nicht genehmigt, und in der Vergangenheit wurden Sicherheitsbedenken hinsichtlich ihrer illegalen Verwendung geäußert.
Die NCC erinnerte in einem Facebook-Post daran, dass die Verwendung von BDS und seinen Endgeräten gegen das Telekommunikationsgesetz verstößt. Die Geräte können nicht nur eine Verbindung zu nicht genehmigten Satellitenkommunikationsnetzen herstellen, sondern beinhalten auch die illegale Nutzung von Funkfrequenzen. Die Einfuhr, die Verwendung und der Verkauf solcher Geräte werden je nach Art des Verstoßes mit Strafen von 10.000 NT$ (319 US$) bis zu 5 Millionen NT$ (159.614 US$) geahndet.
Nach Angaben des NCC sollten Fischer, die auf See Kommunikationsgeräte benutzen müssen, die Satellitenkommunikationsanlagen von Inmarsat oder Thuraya verwenden. Diese Systeme entsprechen nicht nur den Vorschriften, sondern können auch verwendet werden, um im Bedarfsfall Schutz und Rettung anzufordern.