Taipei, 7. Februar - Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde hat heute bestätigt, dass nach eigener Testung Spuren von dem Arzneimittel Clenbuterol im Schweinefleisch nachgewiesen wurden. Letzte Woche hatte das Gesundheitsamt in Taichung den verbotenen Zusatzstoff entdeckt und an die Behörde mit der Bitte einer erneuten Testung weitergeleitet.
Die Behörde gibt an, dass 243 der 2730 Packungen derselben Charge des kontaminierten Produkts bereits zurückgerufen wurden. Darüber hinaus wurden 44 weitere Schweinefleischprodukte getestet. Die Inspektionen bei örtlichen Gesundheitsämtern sollen dieses Jahr von 2000 auf 4000 erhöht werden.
Das Landwirtschaftsministerium teilte der Presse heute mit, dass nur in einer Packung aller umfassend getesteten Schweinefleischprodukte der Zusatzstoff Clenbuterol gefunden wurde und dies auch nur in geringen Mengen (0,001 ppm). Der Fall in der Stadt Taichung sei ein Einzelfall und kein systemisches Problem. Verbraucher sollten sich keine Sorgen über den Verzehr von Schweinefleischprodukten über die Neujahrsfesttage machen.
Der Arzneistoff Clenbuterol wird normalerweise zur Behandlung von Asthma eingesetzt, jedoch auch als Dopingmittel im Sportbereich. In der Kälbermast bewirkt es mageres Fleisch.