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Trotz Handelsbeziehungen zu China steht Guatemalas Präsident zu Taiwan

  • 07-02-2024
Trotz Handelsbeziehungen zu China steht Guatemalas Präsident zu Taiwan
Außenminister Joseph Wu (吳釗燮) nahm Mitte Januar an Arevalos Amtseinführung teil, bei dem Arevalo versprach, seine Freundschaft mit Taiwan aufrechtzuerhalten und bei dem er auch den Wunsch nach einer verstärkten Zusammenarbeit äußerte. (Foto: Vom Außenministerium zur Verfügung gestellt)

Taipei, 07. Februar - Das Außenministerium hat heute bekräftigt, dass der guatemaltekische Präsident, Bernardo Arevalo, sich sowohl vor als auch nach der Wahl öffentlich für die Aufrechterhaltung diplomatischer Beziehungen mit Taiwan ausgesprochen habe. Diese Erklärung erfolgte im Anschluss an die Beratungen Guatemalas über die Aufnahme formeller Handelsbeziehungen zu China.

Kürzlich bekundete der guatemaltekische Außenminister, Carlos Ramiro Martinez, das Interesse des Landes, formelle Handelsbeziehungen mit China aufzubauen und gleichzeitig die Beziehungen zu Taiwan aufrechtzuerhalten, wobei das chinesische Außenministerium diesen Schritt auf der Grundlage des Ein-China-Prinzips befürwortete. Der Sprecher des taiwanischen Außenministeriums, Jeff Liu (劉永健), verurteilte Chinas Versuch, die Haltung Guatemalas zu beeinflussen und betonte Taiwans Souveränität.

Außenminister Joseph Wu (吳釗燮) nahm Mitte Januar an Arevalos Amtseinführung teil, bei dem Arevalo versprach, seine Freundschaft mit Taiwan aufrechtzuerhalten und bei dem er auch den Wunsch nach einer verstärkten Zusammenarbeit äußerte.

2021 belief sich der bilaterale Handel zwischen Taiwan und Guatemala auf insgesamt 290 Millionen US-Dollar, während der bilaterale Handel zwischen China und Guatemala 4,35 Milliarden US-Dollar betrug.

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