Taipei, 03.08.2024. Die Kriminalpolizei gab heute bekannt, dass kürzlich eingegangene Bombendrohungen auf eine IP-Adresse in China zurückgeführt werden konnten und dass man mit chinesischer Seite kooperiere, um den Täter zu stellen.
Jüngst hatten mehrere Parlamentarier, Regierungsbehörden, Transportanbieter und Tourismusziele in Taiwan Erpresserschreiben mit Androhung der Detonation ferngesteuerter Bomben erhalten, scheinbar signiert von bekannten Persönlichkeiten. Die Polizei sagte, mehrere Hinweise, einschließlich der verwendeten Kurzzeichen und chinesischen Redewendungen, führten schließlich zu einem Verdächtigen in China, der sich per VPN ins ausländische Netz eingewählt und mit den Daten berühmter Personen Emailkonten zur Versendung der Drohbriefe eröffnet hatte.
Die Polizei betonte weiterhin, dass man den Drohungen nachgegangen und ein Bombensicherungsteam eingesetzt habe, jedoch keinen Sprengstoff gefunden hätte. Auch die Sicherheitsvorkehrungen für die betroffenen Zielpersonen seien verstärkt worden.