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Großbritannien, Australien besorgt über Spannungen in Taiwanstraße

  • 22-03-2024
Großbritannien, Australien besorgt über Spannungen in Taiwanstraße
Außenministerium betont Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Staaten (Bild: RTI)

Taipei, 22.03.2024. Die Außenminister*innen Großbritanniens und Australiens haben jüngst ihre Sorge über die Situation in der Taiwanstraße zum Ausdruck gebracht.

Australiens Außenministerin, Penny Wong, tat das auf einer Pressekonferenz am 20. März nach dem siebten „Australisch-chinesischen diplomatischen und strategischen Dialog“ mit Chinas Außenminister Wang Yi in Canberra, Australien. Sie gab an, dass Australien seine Bedenken über die angespannte Lage in der Taiwanstraße China gegenüber zur Sprache gebracht habe. 

Kurz darauf besuchte der britische Außenminister David Cameron das Land und gab dem australischen Fernsehsender Australian Broadcasting Corporation ein Exklusivinterview. Er warnte, dass ein Konflikt in der Taiwanstraße katastrophal wäre und zu einer globalen Krise führen würde. Eine Änderung des Status Quo zwischen Taiwan und China sei nicht hinnehmbar, so Cameron. Der Brite hatte bereits nach den taiwanischen Präsidentschaftswahlen im Januar öffentlich gratuliert und Taiwans Demokratie gelobt.

Das Außenministerium begrüßte heute die anhaltende Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und betonte, man werde weiterhin eng mit gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten, um die geteilten Werte von Demokratie und Freiheit zu schützen.

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