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Außenminister im Interview mit dänischer Zeitung: Demokratien müssen zusammenhalten

  • 04-04-2024
Außenminister im Interview mit dänischer Zeitung: Demokratien müssen zusammenhalten
Außenminister Joseph Wu beim Interview mit einem Journalisten der dänischen Zeitung Berlingske (Foto: Außenministerium)

Taipei – 4.4.2024 – Taiwans Außenminister Joseph Wu (吳釗燮) hat in einem Interview mit der dänischen Zeitung Berlingske die Demokratien dazu aufgerufen, sich gemeinsam gegen die Ausbreitung von Autoritarismus zu stellen.

Außenminister Wu sagte, er hoffe, dass Dänemark als demokratisches Vorbild die freie Wahl der Taiwaner, wie sie genannt werden möchten, respektiert, und nicht das demokratische Taiwan als Teil Chinas einordnet. 

Diese Aussagen des Außenministers beziehen sich auf eine kürzliche Entscheidung dänischer Behörden, in den Aufenthaltsgenehmigungen für in Dänemark lebenden Taiwanern als Herkunftsort "China“ einzutragen.

Außenminister Wu fügte hinzu, dass Dänemark mit dieser Entscheidung möglicherweise die chinesische Aggression gegenüber Taiwan legitimiere. Die Demokratien müssten sich gemeinsam gegen die Ausbreitung von Autoritarismus stellen. Er zog vergleiche zwischen Taiwans Situation mit der Situation der Ukraine. Taiwan als Teil Chinas zu listen, habe auch Auswirkungen auf die Internationale Gemeinschaft.

Außenminister Wu erklärte, dass er 2019 am Kopenhagen Demokratiegipfel teilgenommen und dort eine öffentliche Rede gehalten hat. Dänemark sei das erste europäische Land gewesen, das er in seiner Eigenschaft als Minister besuchte. Deshalb liege ihm Dänemark besonders am Herzen, so Außenminister Joseph Wu.

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