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Erdbeben: Drohnenexperten aus der Türkei eingetroffen - Suche nach 6 Vermissten hält an

  • 07-04-2024
Erdbeben: Drohnenexperten aus der Türkei eingetroffen - Suche nach 6 Vermissten hält an
Ein Drohnen-Spezialteam aus der Türkei erklärt die Funktion der Drohnen und bespricht mit den Such- und Rettungskräften Taiwans das Vorgehen bei der Suche nach Vermissten (Foto: Feuerwehrbehörde, CNA)

Taipei – 7.4.2024 – Such- und Rettungskräfte suchen nach dem starken Erdbeben am Mittwoch weiterhin nach 6 Vermissten. Die Zahl der bestätigten Todesopfer bleibt gemäß Angaben des Katastrophenschutzzentrums bei 13.

Die Evakuierungen konnten heute weitgehend abgeschlossen werden, nachdem weitere Straßenabschnitte wieder befahrbar sind. Im Ort Tianxiang in der Tarokoschlucht befinden sich derzeit nur noch Mitarbeiter des dortigen Hotels und anderer Einrichtungen. Auch die 44 Schüler und 15 Lehrkräfte, die noch in der Xibao Grundschule festsaßen, haben die Schule heute verlassen.

Die Suche nach den sechs Vermissten wurde auch heute fortgesetzt. 5 der Vermissten befanden sich während des Erdbebens auf dem Shakadang Wanderweg in der Tarokoschlucht. Dort wurden bisher die Leichen von drei Menschen zwischen heruntergestürzten Felsen geborgen.

Gestern Abend traf ein Drohnen-Spezialteam aus der Türkei in Taiwan ein. Das Team bestehend aus sieben Experten reiste sofort weiter ins Katastrophengebiet. Sie unterstützen seit heute die Such- und Rettungsarbeiten und teilen ihre Erfahrungen mit den Such- und Rettungskräften in Taiwan. Wie Innenminister Lin Yu-chang (林右昌) gestern in einer Pressekonferenz erklärte, hoffe man durch diese fortgeschrittenen Drohen und die Erfahrungen und Fachkenntnisse der türkischen Experten Durchbrüche bei den Such und Rettungsarbeiten in solch schwierigem Gelände wie der Tarokoschlucht erzielen zu können.

Am 3. April um 07:58 Uhr ereignete sich vor der Ostküste Taiwans ein Erdbeben der Magnitude 7,2. Das Beben war in Hualien bis zu einer Intensität von 6 zu spüren. Es folgten bis heute Abend bereits mehr als 700 spürbare und lokal spürbare Nachbeben, darunter mehrere mit einer Magnitude von über 5. Gemäß dem Seismologischen Zentrum nimmt jedoch die Häufigkeit und Stärke der Nachbeben nun allmählich ab.

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