Taipei – 19.4.2024 – Das Kabinett schätzt die Ausgaben für Erdbebenhilfe und den Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Hualien auf mehr als 20 Milliarden Taiwan-Dollar (ca 580 Millionen Euro ).
Ein Erdbeben der Magnitude 7,2 am 3. April an der Ostküste hat besonders in Hualien große Schäden verursacht.
Bei einer Sitzung gestern unter der Leitung von Vizepremierminister Cheng Wen-tsan (鄭文燦) wurde diese Schätzung für Erdbebenhilfe, Wiederaufbau und Wirtschaftsförderung bestätigt.
An der Sitzung nahmen Vertreter der Kommission für Öffentliches Bauwesen, des Innenministeriums, Verkehrsministeriums und anderer Regierungseinrichtungen teil. Die Kommission für öffentliches Bauwesen wurde mit der Koordinierung der Reparatur- und Wiederaufbauprojekte betraut. Sie soll auch vom Erdbeben betroffene Personen und Unternehmen bei Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen unterstützen.
Wie das Kabinett in einer Stellungnahme mitteilte, arbeite man außerdem mit Betreibern von Hotels und Unterkünften zusammen, um Erdbebenopfern vorübergehende Wohnmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Von Erdbeben betroffene Personen und Unternehmen erhalten Mietzuschüsse von der Regierung. Außerdem können Betroffene Vorzugskredite für Wohnungsneukäufe, den Wiederaufbau oder Reparaturen erhalten.
Cheng zufolge sollen aus der Stiftung für Katastrophenhilfe unter dem Gesundheitsministerium auch die Zahlungen für Angehörige derjenigen, die bei dem Erdbeben ums Leben kamen oder Vermissten erhöht werden.
Außerdem werde über Gutscheinprogramm diskutiert, um Wirtschaft und Konsum in Hualien wieder anzukurbeln.