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TIER: Wirtschaftswachstums- und Inflationsprognose für 2024

  • 25-04-2024
TIER: Wirtschaftswachstums- und Inflationsprognose für 2024
Das Taiwan Economic Research Institute (TIER) hat heute seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 3,29% angehoben, was eine leichte Korrektur um 0,14 Prozentpunkte gegenüber der Vorhersage vom Januar darstellt. Die Preise für Dienstleistungen zeigen sich beständig hoch, und zusammen mit den steigenden Kosten für Essen außer Haus sowie Mieten könnte die offizielle Erhöhung der Strompreise zu höheren Inflationserwartungen führen. (CNA)

Taipei, 25. April - Das Taiwan Economic Research Institute (TIER) hat heute seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 3,29% angehoben, was eine leichte Korrektur um 0,14 Prozentpunkte gegenüber der Vorhersage vom Januar darstellt. Die Experten des Instituts sehen ein moderates Wachstum sowohl im Inland als auch im Ausland, warnen jedoch vor einem möglichen Anstieg des Inflationsdrucks aufgrund der kürzlich erfolgten Erhöhung der Strompreise und des gestiegenen geopolitischen Risikos im Nahen Osten.

Der Direktor des Zentrums für Konjunkturprognosen des Instituts, Sun Ming-de (孫明德), analysiert, dass die Nachfrage nach neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz stark ist und sich positive Effekte durch die Auffüllung von Lagerbeständen in bestimmten Industriezweigen zeigen. Die globale Nachfrage nach Gütern erholt sich und die Leistung von Exporten, Produktion und Auslandsaufträgen im verarbeitenden Gewerbe hat sich im ersten Quartal deutlich verbessert. Mit der Erholung der Binnenkonjunktur bleibt das Wachstum des privaten Verbrauchs stabil, aber die Haltung der Unternehmen zu Kapitalausgaben bleibt vorsichtig und das Wachstum privater Investitionen ist nicht so stark wie erwartet.

In Bezug auf die Preisentwicklung prognostiziert das Institut für das Jahr 2024 eine Steigerung der Inflationsrate auf 2,13%, was einer Anhebung um 0,18 Prozentpunkte gegenüber der letzten Schätzung entspricht. Die Preise für Dienstleistungen zeigen sich beständig hoch, und zusammen mit den steigenden Kosten für Essen außer Haus sowie Mieten könnte die offizielle Erhöhung der Strompreise zu höheren Inflationserwartungen führen.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Ölpreise könnten zusätzlichen Druck auf die globale Inflation ausüben und somit Unsicherheiten bei der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung verstärken. Das Institut betont jedoch, dass kurzfristig keine Eskalation des Konflikts erwartet wird, da sowohl Iran als auch Israel Zurückhaltung üben und die USA aktiv vermitteln.

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