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Parlament verabschiedet Änderungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes

  • 07-05-2024
Parlament verabschiedet Änderungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes
Das Parlament verabschiedet am Dienstag Änderungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes. (Foto: CNA)

Taipei – 7. Mai 2024. Das Parlament hat am Dienstag wichtige Änderungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes verabschiedet. Durch die Änderungen werden die Anforderungen an den Wohnsitz ausländischer Fachkräfte, die sich einbürgern lassen wollen, verringert und staatenlosen Kindern der Weg zur Staatsbürgerschaft geebnet.

Der vom Kabinett ausgearbeitete Vorschlag zielt darauf ab, herausragende ausländische Fachkräfte nach Taiwan zu locken, indem die derzeitige Anforderung eines ununterbrochenen legalen Aufenthalts von mindestens 183 Tagen pro Jahr von drei auf zwei Jahre gesenkt wird, wobei die Personen ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit behalten können, anstatt auf ihre Staatsangehörigkeit zu verzichten. Personen, die sich fünf Jahre lang ununterbrochen in Taiwan aufhalten, können von der 183-Tage-Beschränkung befreit werden.

Außerdem müssen ausländische Personen oder Staatenlose, die sich um Taiwan verdient gemacht haben, bei der Beantragung der Einbürgerung keine Gebühren mehr für den Staatsangehörigkeitsnachweis entrichten.

Eine weitere wichtige Änderung erlaubt es Sozialämtern oder Institutionen, die als Vormund fungieren, staatenlose Kinder bei ihren Einbürgerungsanträgen zu unterstützen. Damit wird sichergestellt, dass staatenlose Kinder Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge und anderen sozialen Diensten haben. Zuvor war es staatenlosen Kindern aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit nicht möglich, einen legalen Status zu erhalten.

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