Taipei – 13.5.2024 – Parlamentsabgeordnete haben Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit angesichts der bevorstehenden Amtsübergabe des Präsidentenamtes am 20. Mai geäußert.
Der stellvertretende Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde, Hsu Hsi-hsiang (徐錫祥), sagte heute im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung im Parlament, Hackerangriffe seien gewöhnliche Vorgehensweisen der Kommunistischen Partei Chinas. Auf Bedenken von Parlamentsabgeordneten, ob China angesichts der bevorstehenden Amtseinführung des neuen Präsidenten Lai Ching-te (賴清德) am 20. Mai in diesem Zeitraum Cyberangriffe, Kognitive Kriegsführung oder sogar Angriffe auf wichtige Infrastruktur vornehmen könne, antwortete der stellvertretende Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde Hsu Hsi-hsiang, die Sicherheitsteams beobachteten die Entwicklung, doch derzeit seien solche kontroversen Nachrichten eher sporadisch. Die Nationale Sicherheitsbehörde reagiere darauf unverzüglich und leite die entsprechenden Maßnahmen ein.
Ein Parlamentsabgeordneter wies darauf hin, dass es anlässlich des Taiwanbesuchs der früheren Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, im August 2022 Hackerangriffe auf elektronische Anzeigetafeln in Taiwan gegeben habe. Auf die Frage nach möglichen ähnlichen Cyberangriffen im Zeitraum um die Amtsantrittsfeier am 20. Mai sagte Hsu, die Nationale Sicherheitsbehörde und das Sicherheitsteam seien sehr aufmerksam angesichts möglicher Cyberangriffe oder Aktionen kognitiver Kriegsführung im Zeitraum um den 20. Mai. Man werde alle Vorkommnisse genau verfolgen und die betreffenden Behörden unverzüglich darüber informieren, damit diese entsprechende Maßnahmen ergreifen.