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Powerchip-Chef trifft Macron, schlägt taiwanisch-französische KI-Kooperation vor

  • 14-05-2024
Powerchip-Chef trifft Macron, schlägt taiwanisch-französische KI-Kooperation vor
Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp. Chairman Frank Huang (links) und der französische Präsident Emmanuel Macron. Foto mit freundlicher Genehmigung von Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp. 14. Mai 2024

Taipei – 14. Mai 2024. Frank Huang (黃崇仁), Vorsitzender der taiwanischen Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp. (PSMC), traf sich am Montag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und schlug eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz vor.

Der Auftrags-Chiphersteller erklärte am Dienstag, dass Huang am 13. Mai zu einem von Macron geleiteten Rundtischgespräch über KI- und Quantum-Investitionsmöglichkeiten in Paris eingeladen wurde, um über technologische Entwicklungstrends zu diskutieren.

Huang, der einzige Unternehmer aus Ostasien, der von Frankreich zu dem Forum eingeladen worden sei, habe gesagt, dass viele US-Unternehmen mit ihren taiwanischen Kollegen in der Technologieentwicklung zusammengearbeitet und Taiwans gut entwickelte Informationstechnologieplattform genutzt hätten, um ihre globalen Operationen zu unterstützen, so PSMC.

Dazu gehören der IT-Dienstleister IBM, der Softwareentwickler Microsoft, der Suchmaschinenanbieter Google, der Unterhaltungselektronikriese Apple und die Entwickler von KI-Chips Advanced Micro Devices und Nvidia, wurde Huang in der PSMC-Erklärung zitiert.

So habe Nvidia-CEO Jensen Huang (黃仁勳) wiederholt die taiwanische Halbleiterindustrie um Hilfe bei der Lieferung von High-End-Chips für die Entwicklung fortschrittlicher KI-Grafikprozessoren (GPUs) gebeten.

Huang sagte, wenn Frankreich von den Vereinigten Staaten lernen würde, wie man Taiwans gut entwickelte Technologieplattform und die Erfahrung seiner Technologieunternehmen nutzt, könnten Frankreich und Taiwan bei technologischen Upgrades, Kostenkontrolle und Serviceverbesserungen voneinander profitieren.

Frankreich habe ein starkes Fundament im Bereich der Grundlagentechnologien geschaffen, aber keine so engen Kooperationsbeziehungen zu Taiwan aufgebaut wie die USA, sagte der PSMC-Vorsitzende.

Er sagte, Frankreich könne Taiwans Technologievorteile nutzen, um seine eigene Stärke in aufstrebenden Technologien, wie etwa KI-Anwendungen, auszubauen.

Nach Angaben der PSMC nahmen an dem Runden Tisch auch Vertreter US-amerikanischer und europäischer Unternehmen teil, darunter IBM, der niederländische Halbleiterausrüster ASML Holding N.V. und der US-amerikanische E-Commerce-Betreiber Amazon.com Inc.

Darüber hinaus waren auch Vertreter von Staatsfonds aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anwesend, so das PSMC.

Das Forum war Teil des „Choose France“-Gipfels, der ausländische Investitionen in Frankreich ankurbeln soll.

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