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Taiwan präsentiert erste selbstentwickelte KI-Roboterhunde

  • 29-05-2024
Taiwan präsentiert erste selbstentwickelte KI-Roboterhunde
Das Forschungsteam unter der Leitung von Professor Kuo Chung-hsien vom Maschinenbau-Institut der National Taiwan University hat mit Unterstützung des Nationalen Wissenschafts- und Technologierats Taiwans ersten selbstentwickelten KI-Roboterhund vorgestellt. (CNA)

Taipei, 28. Mai - Das Forschungsteam unter der Leitung von Professor Kuo Chung-hsien vom Maschinenbau-Institut der National Taiwan University hat mit Unterstützung des Nationalen Wissenschafts- und Technologierats Taiwans ersten selbstentwickelten KI-Roboterhund vorgestellt. Der Roboterhund, der am heute offiziell präsentiert wurde, verfügt über Funktionen wie Bewegung, KI-gestützte Sprach- und Gesichtserkennung sowie die Fähigkeit, verschiedene Sensoren zu tragen, um Inspektionen in der Industrie durchzuführen. Bis Ende des Jahres soll der Roboterhund in der Lage sein, Treppen zu steigen.

Professor Kuo und sein Team begannen 2022 mit der Entwicklung des KI-Roboterhundes, um dem Arbeitskräftemangel in der Industrie entgegenzuwirken. Die präsentierten Modelle umfassen den 54 cm langen und 16 kg schweren Oliver sowie den 93 cm langen und 40 kg schweren Dustin. Beide Modelle können entweder über Bluetooth-Controller und VR-Geräte gesteuert oder durch KI betrieben werden. Oliver ist für den Einsatz in häuslichen Umgebungen konzipiert und kann Bewegungen lehren sowie Sprach- und Gesichtserkennung durchführen. Dustin hingegen ist für industrielle Anwendungen gedacht und kann Sensoren für Lärm-, Sicht- und Temperaturmessungen tragen.

Kuo betonte, dass die Entwicklung von Roboterhunden im Ausland floriert, während es in Taiwan nur wenige praktische Anwendungen gibt. Dies liegt an den hohen Kosten industrieller Roboterhunde, mangelnder technischer Unterstützung bei der Entwicklung von KI-Programmen und Integrationsproblemen mit bestehenden Unternehmenssystemen. Die taiwanischen Roboterhunde sind jedoch kostengünstiger, anpassbar und schnell einsetzbar. Langfristig plant das Team, die Roboterhunde in zusätzlichen Szenarien wie autonomer Essenslieferung und autonomen Patrouillen einzusetzen sowie sie für anspruchsvolle Umgebungen wie Katastrophengebiete oder chemische Anlagen zu entwickeln.

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