Taipei, 29. Mai - Am zweiten Tag der Weltgesundheitsversammlung (WHA) haben sich über zehn Länder, darunter die USA, Japan, Estland und Luxemburg, für eine bedeutungsvolle Teilnahme Taiwans eingesetzt. Die Länder forderten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, inklusiver zu sein und Taiwan nicht auszuschließen, da das Land über die Fähigkeiten, Erfahrungen und den Willen verfügt, zur globalen Gesundheit beizutragen.
Bereits am ersten Tag der WHA hatten Länder wie Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Australien und die Niederlande ihre Unterstützung für Taiwan zum Ausdruck gebracht. Am zweiten Tag schlossen sich weitere Nationen wie Kanada, Lettland, Tschechien und Neuseeland sowie Verbündete wie Haiti und Guatemala an. Estlands Gesundheitsministerin Riina Sikkut betonte die Notwendigkeit einer bedeutungsvollen Teilnahme Taiwans an der WHO. Sie hob hervor, dass jeder Mensch unabhängig von sozialem oder politischem Status das Recht auf Gesundheit und hochwertige medizinische Versorgung habe.
US-Gesundheitsminister Xavier Becerra unterstrich die enge Verbindung zwischen der Gesundheit jedes Landes und der globalen Sicherheit und bekräftigte die starke Unterstützung der USA für Taiwans Teilnahme an der WHA. Der japanische Staatssekretär im Gesundheitsministerium Akihisa Shiozaki wies darauf hin, dass erfolgreiche Praktiken in der öffentlichen Gesundheit aus Regionen wie Taiwan als Vorbild dienen sollten, um globale Gesundheitskrisen zu bewältigen und geografische Lücken zu vermeiden.