Taipei, 06. Juni - Heute wurde erstmals die "Studie zur psychischen Resilienz von Grund- und Mittelstufenschülern in der Ära der Überbelichtung" von einer taiwanischen Zeitschrift für Eltern ("親子天下") veröffentlicht. Die Direktorin der Abteilung für psychische Gesundheit im Gesundheitsministerium, Chen Liangyu (陳亮妤), erklärte, dass die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Geräten ein großes Problem darstellt. In den letzten Jahren habe es drei wichtige Veränderungen in der Politik zur Bekämpfung von Internetsucht gegeben. Zudem plant das Gesundheitsministerium, gemeinsam mit dem Bildungsministerium sozio-emotionales Lernen (SEL) in den Lehrplan zu integrieren, um die psychische Resilienz der Kinder zu stärken.
Chen betonte die Bedeutung der psychischen Resilienz, die sie als die Fähigkeit beschreibt, nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Sie erklärte, dass die Förderung der psychischen Resilienz der jungen Generation ein großes Anliegen sei, die Präsident Lai in seiner Amtsantrittrede als Vision eines gesunden Taiwans skizziert hat.
Chen erklärte weiter, dass die Politik zur Bekämpfung der Internetsucht erhebliche Fortschritte gemacht habe. Seit 2021 gibt es spezielle Diagnoseschlüssel für Internetsucht, sodass Ärzte diese direkt eingeben können. Zudem wurden Schulungen für Lehrer durchgeführt, um sie im Umgang mit digital abhängigen Schülern zu unterstützen.