Taipei, 12. Juni - Die Entscheidung von Taiwans führendem Halbleiterunternehmen TSMC, ein Werk in Deutschland zu errichten, hat das Interesse des Nachbarlandes Polen geweckt. Łukasz Piotr Lanski, Leiter der polnischen Investitions- und Handelsagenturbüros in Taipei (PAIH), äußerte gestern in einem Interview seine Begeisterung über die Möglichkeit, dass das größte Halbleiterunternehmen Taiwans auch in Polen investieren könnte. Er betonte, dass Polen bereit sei, großzügige Subventionen anzubieten und dass es viel Raum für Diskussionen gebe, insbesondere im Hinblick auf die Förderung der Halbleiterindustrie.
Lanski hob hervor, dass Polens Investitions- und Handelsumgebung viele Vorteile biete und bereits mindestens zehn taiwanische Unternehmen Interesse an Investitionen in Polen gezeigt haben. Die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Polen im Bereich Halbleiterindustrie wird als vielversprechend angesehen, da Polens Automobilindustrie eine starke Nachfrage nach Chips hat und noch nicht auf fortschrittliche Fertigungsprozesse angewiesen ist.