Taipei – 14. 6. 2024 - Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) hat die Hoffnung geäußert, dass der Ausdruck des guten Willens von Präsident Lai Ching-te (賴清德) in China Gehör findet.
Präsident Lai Ching-te hatte in einem kürzlichen Interview mit dem Time Magazine seine Aussage in seiner Amtsantrittsrede, dass die Republik China und die Volksrepublik China einander nicht untergeordnet sind, als Tatsache bezeichnet. Er sei auch nicht der Erste, der dies gesagt habe und er habe damit keineswegs die Absicht, zu provozieren.
Kritik, Lai habe "wieder eine gute Gelegenheit verpasst, guten Willen gegenüber China zu zeigen", wies Premierminister Chuo Jung-tai zurück. Er sagte heute auf Fragen von Journalisten, Präsident Lai Ching-te habe bei diesem Interview den Schutz der Souveränität Taiwans wiederholt. Gleichzeitig habe er gegenüber der Welt guten Willen für Demokratie, Frieden und Wohlergehen geäußert. Er hoffe, dass dieser Ausdruck des guten Willens auch von den Führenden in China gehört, gesehen und genutzt werde, sodass beide Seiten eine bessere Richtung einschlagen, durch intensiveren Austausch zwischen den Bevölkerungen beider Seiten der Taiwanstraße und intensivere Bemühungen. Taiwan werde hier weitere Anstrengungen unternehmen, so der Premierminister.
Auch der Vorsitzende der Kommission für Festlandangelegenheiten, Chiu Chui-cheng (邱垂正), hat sich hinter die Aussage des Präsidenten gestellt. Diese entspreche den objektiven Tatsachen und dem Status quo in der Taiwanstraße.