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Präsident: Taiwan bleibt standhaft gegen Chinas Grauzonen-Belästigungen

  • 19-06-2024
Präsident: Taiwan bleibt standhaft gegen Chinas Grauzonen-Belästigungen
Angesichts der zunehmenden Grauzonen-Belästigungen durch China betonte Lai, dass China in den letzten Jahren unkonventionelle Methoden der Einschüchterung angewendet habe, um Taiwan zu zwingen, nachzugeben. Er stellte klar, dass Taiwan nicht kapitulieren werde und die taiwanische Bevölkerung ihre Souveränität sowie ihren demokratischen und freien Lebensstil verteidigen werde. (Foto: 劉玉秋)

Taipei, 19. Juni - Präsident Lai Ching-te (賴清德) hat anlässlich seines ersten Monats im Amt eine Pressekonferenz abgehalten, um neue politische Maßnahmen zu verkünden. Angesichts der zunehmenden Grauzonen-Belästigungen durch China betonte Lai, dass China in den letzten Jahren unkonventionelle Methoden der Einschüchterung angewendet habe, um Taiwan zu zwingen, nachzugeben. Er stellte klar, dass Taiwan nicht kapitulieren werde und die taiwanische Bevölkerung ihre Souveränität sowie ihren demokratischen und freien Lebensstil verteidigen werde. Lai dankte auch den G7-Führern für ihre Erklärung zur Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße sowie der US-Regierung und dem Kongress für ihre Unterstützung Taiwans.

Lai erinnerte daran, dass Taiwan und China sich gegenseitig nicht untergeordnet sind. Er bekräftigte seine Entschlossenheit, das Land zu verteidigen und wies darauf hin, dass wahre Friedenssicherung auf Stärke beruht. Die jüngsten Belästigungen durch China in der Taiwanstraße seien ein Versuch, Taiwan mit unkonventionellen Mitteln zu zwingen, aber Taiwan werde standhaft bleiben.

Präsident Lai kündigte an, dass Taiwan seine Verteidigungsfähigkeiten weiter stärken werde, sowohl durch militärische Beschaffungen als auch durch Eigenentwicklungen. Vizepräsidentin Hsiao Bi-khim (蕭美琴) fügte hinzu, dass die Regierung daran arbeite, Taiwans Lieferkette für Waffen international zu vernetzen und technologische Kooperationen zu fördern. Ziel sei es, die wirtschaftliche Resilienz zu stärken und gemeinsam mit demokratischen Verbündeten eine abschreckende Kraft zu bilden, um Frieden und Stabilität in der Region zu gewährleisten.

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