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Vorschlag zur Einführung einer 'Gesundheitssteuer' zur Finanzierung des Krebsmedikamentenfonds

  • 03-07-2024
Vorschlag zur Einführung einer 'Gesundheitssteuer' zur Finanzierung des Krebsmedikamentenfonds
Hung Tzu-jen (洪子仁), Direktor des Taiwan College of Healthcare Executives, äußerte heute in einem Interview, dass viele Länder eine Gesundheitssteuer erheben würden, darunter Alkohol-, Tabak- und sogar Zuckersteuern. Er glaubt, dass diese als Einnahmequelle für die Gesundheitsversicherung in Betracht gezogen werden könnten. (Foto: 劉品希)

Taipei, 03. Juli - Die Finanzierung eines 10 Milliarden Taiwandollar schweren Fonds für neue Krebsmedikamente stellt eine Herausforderung dar, sodass die Krankenversicherungsbehörde darüber diskutiert, eine Alkoholsteuer einzuführen. Dazu äußerte sich heute Hung Tzu-jen (洪子仁), Direktor des Taiwan College of Healthcare Executives, in einem Interview. Er sagte, dass viele Länder eine Gesundheitssteuer erheben würden, darunter Alkohol-, Tabak- und sogar Zuckersteuern. Er glaubt, dass diese als Einnahmequelle für die Krankenversicherungversicherung in Betracht gezogen werden könnten. 

Präsident Lai Ching-te (賴清德) hatte während seines Präsidentschaftswahlkampfes die Einrichtung eines Krebsmedikamentenfonds vorgeschlagen. Das Gesundheits- und Sozialministerium hat kürzlich einen Plan zur Finanzierung dieses Vorschlags erstellt. In diesem Jahr werden dem Projekt vorübergehend 2,4 Milliarden NTD (73 Millionen US-Dollar) von der Nationalen Krankenversicherung (NHI) zugewiesen. Im Jahr 2025 wird der Fonds offiziell mit einem Budget von 6 Milliarden NTD (183 Millionen US-Dollar) unabhängig von der NHI eingerichtet. Bis 2026 wird das Budget 10 Milliarden NTD (310 Millionen US-Dollar) erreichen.

Hung sagt, dass Alkohol- und Tabaksteuern international als Gesundheitssteuern gelten, weil Alkoholkonsum und Rauchen die medizinischen Ausgaben erhöhen. Er sagt, dass solche Steuern eine praktikable Option für die Einnahmen der NHI sind.

Hung schlug außerdem vor, dass das Gesundheits- und Sozialministerium das Krebsbekämpfungsgesetz ändern sollte, um eine Rechtsgrundlage für die Finanzierung zu schaffen, damit der Fonds für Krebsmedikamente erhalten bleibt. Er sagt, das Ministerium sollte auch eine Erhöhung des NHI-Budgets in Betracht ziehen und betonen, dass die Finanzierung der Gesundheitsversorgung keine Kosten, sondern eine Investition sei.

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