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Korallenbleiche in Kenting und Xiaoliuqiu: Forscher fordern weniger Wasseraktivitäten

  • 17-07-2024
Korallenbleiche in Kenting und Xiaoliuqiu: Forscher fordern weniger Wasseraktivitäten
In den Gewässern von Kenting und der Insel Xiaoliuqiu in Südtaiwan findet derzeit eine Korallenbleiche statt, die durch eine Phase ansteigender Wassertemperaturen verursacht wurde. (CNA)

Taipei, 17. Juli - In den Gewässern von Kenting und der Insel Xiaoliuqiu in Südtaiwan findet derzeit eine Korallenbleiche statt, die durch eine Phase ansteigender Wassertemperaturen verursacht wurde. Der Forscher Fan Tong-yun (樊同雲Fántóngyún) vom Nationalen Meeresbiologischen Museum erklärt, dass die hohen Temperaturen unvermeidlich sind und kurzfristig die Reduzierung von Wasseraktivitäten notwendig sei. Langfristig sei es wichtig, die Abwasserbehandlung zu verbessern, um die von Menschen verursachte Verschmutzung zu verringern.

Fan berichtet, dass die Wassertemperatur in der Nanwan-Bucht von Kenting kürzlich auf bis zu 33,8 Grad Celsius gestiegen sei. Temperaturen über 30 Grad Celsius erhöhen das Risiko einer großflächigen Korallenbleiche erheblich. Trotz guter Erholung der Korallen nach der Bleiche im Jahr 2020, zeigten aktuelle Beobachtungen, dass nun wieder 80 Prozent der Korallen betroffen seien. Fan fordert daher, Aktivitäten wie Tauchen zu reduzieren, um die Korallenriffe nicht weiter zu belasten und so zusätzlichen Schaden zu vermeiden.

Er betont zudem, dass es schwierig sei, die zukünftige Entwicklung der Korallenbleiche vorherzusagen. Maßnahmen wie die Einrichtung von Meeresschutzgebieten und die Verbesserung der Wasserqualität durch effektive Abwasserbehandlung könnten jedoch dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der Korallen gegen solche Hitzewellen zu erhöhen. Die zuständigen Behörden und lokalen Regierungen sollten daher verstärkt gegen die durch Menschen verursachte Verschmutzung vorgehen.

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