Taipei, 24. Juli - Die norddeutsche Stadt Barmstedt veranstaltet eine zwei Monate dauernde Taiwan-Woche, die eine Reihe von kulturellen Austauschaktivitäten zwischen Taiwan und Deutschland umfasst. Bürgermeisterin Heike Dopke erklärte bei der Eröffnungszeremonie, dass die Veranstaltung darauf abzielt, den Bürgern die Demokratie und kulturelle Vielfalt Taiwans näherzubringen. Vor dem Rathaus wurden die Stadtflagge und die Flagge der Republik China (Taiwan) gehisst, um die Freundschaft zwischen den beiden Regionen zu symbolisieren.
Barmstedt, etwa 30 Kilometer von Hamburg entfernt, ist bekannt für seine reichen Natur- und Kulturlandschaften und ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner Norddeutschlands. Die jährliche Sommerveranstaltung „Länderwochen“ zieht viele Einwohner und Touristen an. Bürgermeisterin Dopke betonte, dass die „Länderwochen“ seit 19 Jahren bestehen und durch Kunst, Vorträge zu aktuellen Themen und Kinderworkshops den Bürgern das diesjährige Gastland Taiwan näherbringen sollen.
Helmuth Ahrens, Vorsitzender des CDU-Kreisrats, hob in seiner Rede hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Deutschland auf gemeinsamen Werten wie Demokratie, Humanität und Rechtsstaatlichkeit beruht.
Taiwan-Vertreter Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh (謝志偉) ist davon überzeugt, daß sich die Taiwan-Deutschland-Beziehungen auf einem historischen Höhepunkt befinden, so liest man in seinen Einleitungsworten auf der Webseite. Taiwan und Deutschland seien zumindest in den Bereichen Kultur und Wissenschaft so eng verbunden wie nie zuvor.