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Taifun Gaemi: Zentrale Wetterbehörde hebt Land- und Seewarnungen auf

  • 26-07-2024
Taifun Gaemi: Zentrale Wetterbehörde hebt Land- und Seewarnungen auf
Der Taifun hatte in vielen Regionen Taiwans Starkregen und Überschwemmungen verursacht. Das Bild zeigt eine geflutete Straße in Changhua. (Foto: CNA)

Taipei – 26. Juli 2024. An diesem Freitagmorgen um 8:30 hob die zentrale Wetterbehörde Taiwans (CWA) alle See- und Landwarnungen auf, mit Ausnahme der Landwarnungen auf den vorgelagerten Inseln Kinmen und Matsu, sowie der Seewarnungen in der nördlichen Taiwanstraße und dem Seegebiet nördlich von Taiwan. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Auge des Sturms bereits auf dem chinesischen Festland. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass bereits Anfang nächster Woche der nächste Taifun auf Taiwan treffen könnte. 

Als der Taifun Gaemi diesen Morgen gegen 7 Uhr in der chinesischen Provinz Fujian an Land ging, hatte sich die Windgeschwindigkeit im Auge des Sturms bereits verlangsamt. Um 8 Uhr waren es lediglich 20m/s, bei einem Radius von 150km. Am 24. Juli lag die Geschwindigkeit noch bei 53m/s, und der Radius bei 250km.

Der Taifun hatte in vielen Regionen Taiwans Starkregen und Überschwemmungen verursacht. Im Bezirk Maolin im Landkreis Kaohsiung wurde ein Rekordniederschlag von 1800mm verzeichnet. In den Bergregionen von Pingtung und Chiayi wurden ebenfalls Niederschläge bis zu 1500mm verzeichnet. Auch heute sei in der Landesmitte und im Süden weiterhin Starkregen und Gewitter zu erwarten, so der Meteorologe Liú Yǔ-qí  (劉宇其). Die Inseln Pengu, Kinmen und Matsu seien ebenfalls von Starkregen betroffen. 

Am Freitag Nachmittag um 2 Uhr meldete die Katastrophenschutzzentrale insgesamt 7 Todesopfer und 785 Verletzte. Eine Person wird derzeit vermisst. 

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