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Präsident Lai trifft ehemaligen japanischen Verteidigungsminister

  • 13-08-2024
Präsident Lai trifft ehemaligen japanischen Verteidigungsminister
Präsident Lai Ching-te traf am Dienstag mit einer Delegation des japanischen Parlaments zusammen, die vom ehemaligen japanischen Verteidigungsminister Shigeru Ishiba geleitet wurde. (Foto: Präsidialamt)

Taipei – 13. August 2024. Präsident Lai Ching-te (賴清德) traf am Dienstag mit einer Delegation des japanischen Nationalrats zusammen, die sich mit Sicherheitsfragen befasst. Geleitet wurde die Delegation vom ehemaligen japanischen Verteidigungsminister Shigeru Ishiba. Bei dem Treffen wurde die Besorgnis über die regionale Sicherheit und die Bedeutung der Stärkung der Beziehungen zwischen demokratischen Nationen hervorgehoben.

Lai betonte die wachsende Stärke der Beziehungen zwischen Japan und Taiwan angesichts der globalen Herausforderungen, insbesondere der Bedrohung des Friedens durch den wachsenden Einfluss Chinas im indopazifischen Raum. Er äußerte auch die Hoffnung, dass Japan Taiwans Antrag auf Beitritt zum Umfassenden und fortschrittlichen Abkommen für die Transpazifische Partnerschaft (CPTPP) unterstützen werde.

Lai erläuterte außerdem den Vier-Säulen-Plan Taiwans für den Frieden. Zu den vier Säulen gehören die Verbesserung der Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten, die Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit und Widerstandsfähigkeit, die Vertiefung demokratischer Partnerschaften zur Abschreckung autoritärer Bedrohungen und die Aufrechterhaltung einer "beständigen und prinzipientreuen" Führung zwischen den beiden Seiten der Taiwanstraße. Lai brachte auch Taiwans Bereitschaft zum Ausdruck, mit China auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts zusammenzuarbeiten, um den regionalen Frieden zu erhalten. 

Shigeru Ishiba zog in seiner Ansprache Parallelen zwischen dem laufenden Krieg in der Ukraine und möglichen künftigen Bedrohungen in Nordostasien. Er betonte die Dringlichkeit, ein solches Szenario zu verhindern, und wies darauf hin, dass das Versäumnis, Russland abzuschrecken, zu dem aktuellen Konflikt in der Ukraine geführt habe. Ishiba schloss sich dem Aufruf von Präsident Lai an, dass gleichgesinnte Nationen ihre Abschreckungskapazitäten verstärken sollten, um den Frieden und die Stabilität in der Region zu wahren.

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