Taipei, 14. August - China hat kürzlich behauptet, dass es mehr als tausend Fälle von taiwanischer Spionage aufgedeckt habe. Taiwans Kommission für Festlandangelegenheiten (MAC) reagierte heute Morgen darauf und erklärte, dass Chinas Aussagen entweder übertrieben seien oder dazu dienten, Verhaftungen von Taiwanern, die die Demokratie unterstützen, zu rechtfertigen. Das MAC betonte, dass China oft taiwanische Bürger, die demokratische Werte vertreten, als „Taiwan-Unabhängigkeitskräfte“ oder „Spione“ bezeichnet.
Die Kommission sagt darüber hinaus, dass China zwar den Austausch über die Taiwanstraße fördere, gleichzeitig aber wahllos Taiwaner verhafte, was die Widersprüche seiner Taiwan-Politik offenlege und positive Interaktionen über die Taiwanstraße verhindere.
Die Kommission betonte erneut, wie wichtig es sei, die hohen Risiken anzuerkennen, die mit Chinas autoritärem Regime verbunden sind. Die Bürger werden erneut daran erinnert, die Risiken einer Reise nach China sorgfältig zu prüfen, da das autoritäre Regime in China keine ausreichenden rechtlichen und zivilisatorischen Garantien für die Menschenrechte bietet.