Taipei – 16. August 2024. Der Präsident Palaus, Surangel Whipps Jr., äußerte sich gestern bei einem Besuch des neuseeländischen Außenministers Winston Peters dazu, wie China Tourismus als Waffe einsetze und Druck auf Palau ausübe, die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abzubrechen. Die pazifische Inselnation ist einer von 12 Staaten, die diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhalten.
Das Taiwanische Außenministerium verurteilte am heutigen Freitag die jüngste Ausweitung des chinesischen Einflusses in der Pazifikregion durch Einschüchterung, Bestechung und wirtschaftlichen Zwang. Dies würde den Frieden, die Stabilität und den Wohlstand in der Region untergraben. Es erklärte, die Erklärung von Präsident Whipps Jr. sei ein konkreter Beweis für die Notlage kleiner Inselstaaten, die von großen Ländern wirtschaftlich schikaniert werden. Taiwan teile nicht nur die Notlage, sondern werde Palau auch weiterhin warmherzig und standhaft unterstützen.
Das Außenministerium sagte, dass Taiwan Palau zuletzt bei der Entwicklung seiner Tourismusbranche unterstütze. Zudem würde man die Entwicklung der Politik für wirtschaftliche Resilienz und nachhaltige Entwicklung unterstützen. Gleichzeitig würde man aktiv bei der Erholung der Tourismusindustrie nach der Corona-Pandemie helfen durch Direktflüge von Taiwan nach Palau. Seit dem Beginn der diplomatischen Beziehungen 1999 seien die Beziehungen immer stabil und freundschaftlich gewesen. Seit langer Zeit würden beide Länder im Bereich der Landwirtschaft und Fischerei, dem Gesundheitswesen, dem Tourismus, dem sportlichen Austausch, der Bildung, der Kultur, dem Meeresschutz und der Sicherheit auf See eng zusammenarbeiten.