Taipei – 20. August 2024. Präsident Lai Ching-te (賴清德) erklärte in seiner Rede auf einem Betrugsbekämpfungsforum am Dienstag, dass die Regierung an der Verhinderung von Betrugsfällen arbeite und dabei die Zufriedenheit der Bevölkerung als Maßstab nehme. Er forderte eine umfassende Zusammenarbeit über Grenzen und Behörden hinweg, einschließlich öffentlich-privater Partnerschaften, um Betrug zu verhindern.
In seiner Rede sagte Lai, Betrug sei zu einem ernsten öffentlichen Problem geworden, und die Betrugsbekämpfung habe für die Regierung höchste Priorität. Zu den Bemühungen des Kabinetts zur Betrugsbekämpfung gehöre es, die Gesetzgebung zur Betrugsbekämpfung erfolgreich voranzutreiben, den Aktionsplan zur Betrugsbekämpfung zu überarbeiten und ein beträchtliches Budget von 7,3 Milliarden NT$ (228,8 Millionen US$) für das nächste Jahr zu sichern.
Lai sagt, die Betrugsbekämpfung erfordere ein gründliches Verständnis der kriminellen Organisationen und ihrer Nutzung von Technologie und grenzüberschreitenden Operationen. Er erwartet von den zuständigen Ministerien, dass sie aktive Maßnahmen gegen das organisierte Verbrechen ergreifen, da dieses in Betrug, Drogen und illegale Waffen verwickelt ist. Lai fügt hinzu, dass eine Kommandozentrale zur Betrugsbekämpfung eingerichtet werden soll, um die interministeriellen Bemühungen zu koordinieren, und betont, dass die internationale Zusammenarbeit und die Beteiligung des Privatsektors für eine wirksame Betrugsbekämpfung von entscheidender Bedeutung sind.
Abschließend wies der Präsident die Vorstellung zurück, dass Betrüger immer einen Schritt voraus seien, und bekräftigte seine Überzeugung, dass die Gerechtigkeit siegen werde, solange sich die Regierung weiterhin für den Schutz der Öffentlichkeit einsetze.