Taipei, 21. August - Bei einer feierlichen Veranstaltung am 21. August sind Vertreter der Religionsgemeinschaften und Regierungsbehörden zusammengekommen, um eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, in der sie sich zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Betrug verpflichten. Das Innenministerium hofft, durch die Einbindung religiöser Organisationen, die über erhebliche Mobilisierungs- und Kommunikationsfähigkeiten verfügen, die Botschaft der Betrugsprävention effektiv zu verbreiten.
Innenministerin Liu Shiyh-fang (劉世芳) betonte die Rolle der großen religiösen Gruppen in Taiwan als stabile Kraft in der Gesellschaft. Sie erklärte, dass die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Sektoren, einschließlich religiöser Gruppen, entscheidend sei, um die Gesellschaft zu schützen. Liu ist der Ansicht, dass die Worte von religiösen Führern oft mehr Gewicht haben als die von Polizeibeamten, und dass sie daher eine wichtige Rolle im Schutz der Bürger spielen können.
Der Vorsitzende der Buddhistischen Vereinigung Taiwans, Meister Jing Yao (淨耀法師), äußerte seine Unterstützung für die Regierungsinitiativen zur Betrugsbekämpfung. Er betonte, dass Betrug das Vertrauen zwischen Menschen untergrabe und dass die religiöse Gemeinschaft eine moralische Verpflichtung habe, sich dem entgegenzustellen. Die Polizei hofft, durch die Zusammenarbeit mit religiösen Gruppen ein Netzwerk von Anti-Betrugs-Freiwilligen zu schaffen, um die Ziele der Regierung zu unterstützen und ein sicheres Umfeld für alle Bürger zu gewährleisten.