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“2+2”-Treffen zwischen Regierungsparteien von Taiwan und Japan

  • 22-08-2024
“2+2”-Treffen zwischen Regierungsparteien von Taiwan und Japan
Die demokratische Fortschrittspartei (DPP) und die japanische Liberaldemokratische Partei (LDP) haben am gestrigen Mittwoch gemeinsam ein 2+2 Treffen zu Sicherheits- und Außenpolitik in Tokio abgehalten. Die taiwanische Regierungspartei DPP wurde dabei von den beiden Abgeordneten Kuo Kuo-wen (郭國文, 3. vl) und Puma Shen (沈伯洋, ganz rechts) repräsentiert, die in Japan regierende LDP von Hisayuki Fujii (2. vl) und Hitoshi Kikawada (ganz links). (Foto: CNA)

Taipei – 22. August 2024. Die demokratische Fortschrittspartei (DPP) und die japanische Liberaldemokratische Partei (LDP) haben am gestrigen Mittwoch gemeinsam ein 2+2 Treffen zu Sicherheits- und Außenpolitik in Tokio abgehalten. Die taiwanische Regierungspartei DPP wurde dabei von den beiden Abgeordneten Kuo Kuo-wen (郭國文) und Puma Shen (沈伯洋) repräsentiert, die in Japan regierende LDP von Hisayuki Fujii und Hitoshi Kikawada.

Besprochen wurden Themen der wirtschaftlichen Sicherheit, des Handels und der kognitiven Kriegsführung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bedrohung durch China gelegt. Die Teilnehmer stimmten darin überein, einseitige Versuche Chinas, den Status quo in der Taiwanstraße durch Gewalt oder Zwang zu ändern, nicht zulassen zu wollen. Kuo Kuo-wen sagte, der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Japan in militärischen Angelegenheit sei in der Vergangenheit über die USA gelaufen. Da die USA sich durch den russisch-ukrainischen Krieg bedingt allmählich aus Ostasien zurückgezogen haben, sei Japan im Falle einer Krise in der Taiwanstraße umso wichtiger.

Puma Shen sagte, Chinas zunehmender militärischer Druck im Ost- und Südchinesischen Meer und in der Straße von Taiwan sei von großer Bedeutung für die Sicherheit sowohl Taiwans als auch Japans. Er betonte weiter, Japan und Taiwan müssten politisch, militärisch, wirtschaftlich, rechtlich und informationell zusammenarbeiten, um die von totalitären Staaten ausgehende Gefahr umfassend zu bekämpfen.

Im Hinblick auf wirtschaftliche Sicherheit brachte Kuo seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Taiwan und Japan ein Abkommen unterzeichnen, ähnlich der U.S.-Taiwanischen Handelsinitiative von 2022. Das nächste Treffen soll in Taiwan abgehalten werden, nach den japanischen Präsidentschaftswahlen Ende September. 

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