Taipei, 04. September - Vom 4. bis zum 8. September ist im Taipeier Hauptbahnhof die Sonderausstellung mit dem Titel “Ins Meer Eintauchen, Naturschutz fördern” (潛境海洋、保育前進) zu sehen, die von der Kommission für Meeresangelegenheiten ausgerichtet wurde.
Vorsitzende der Kommission, Kuan Bi-ling (管碧玲), sagte bei der heutigen Eröffnung, die Ausstellung solle dem Ozean eine Stimme geben. Der Ozean sei in mehreren Aspekten Quelle allen Lebens auf der Erde. Durch den Klimawandel werde die Korallenbleiche, vor allem auch um Taiwan herum, immer schlimmer.
Auch würden Meerespatrouillen fast täglich in Fischernetzen verfangene oder durch Angelhaken verletzte Tiere, beispielsweise Meeresschildkröten oder Wale, sehen. Taiwan sei zwar ein zivilisiertes Land, doch habe das Meeresschutzgesetz erst dieses Jahr die dritte Lesung des Gesetzgebungsverfahrens durchlaufen, was zeige, dass in Sachen Umweltschutz noch ein langer Weg zu gehen sei.
Die Sonderausstellung nutzt audiovisuelle und spielerische VR-Mittel, die es Besuchern ermöglichen, Seegraswiesen, Korallenriffe, Algenriffe und Taiwans Küstenlandschaften in der virtuellen Realität zu erleben. Gleichzeitig wird der gegenwärtige Zustand des Meeresmülls und dessen Beseitigung gezeigt. Die Ausstellung geht so auf die aktuellen Herausforderungen der Meeresverschmutzung ein und soll der Öffentlichkeit ein tieferes Verständnis für diese Probleme vermitteln.