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Mit dem Boot von China nach Taiwan: Diskussionen über Taiwans Küstenschutz

  • 16-09-2024
Mit dem Boot von China nach Taiwan: Diskussionen über Taiwans Küstenschutz
Diskussion über Sicherheit von Taiwans Küsten nach erneuter Ankunft von chinesischem Staatbürger per Boot (Foto: Küstenwache)

Taipei – 16.9.2024 – Am Samstag hat erneut ein chinesischer Staatsbürger versucht, mit dem Boot Taiwan zu erreichen. Am Samstagmorgen wurde ein Mann aus China in einem Schlauchboot vor der Küste von Linkou in New Taipei City entdeckt.

Bereits im Juni war ein chinesischer Staatsbürger mit einem Schnellboot zur Mündung des Flusses Tamsui in Nordtaiwan gefahren.

Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) sagte heute auf Fragen von Journalisten nach der Sicherheit von Taiwans Küsten, die Regierung nehme ihre Verpflichtung für die Sicherheit des Landes sehr ernst. Man prüfe diese Vorfälle und werde die notwendigen Vorbereitungen treffen.

Lin Szu-Ming (林思銘), Parlamentsabgeordneter der Oppositionspartei KMT, kritisierte die Vorsitzende der Kommission für Meeresangelegenheiten Kuan Bi-ling (管碧玲) dafür, keine Lösungen zur Küstensicherung hervorgebracht zu haben. Kuan habe auf ihrer Facebook-Seite geschrieben, dass es sich nicht um menschliches Versagen gehandelt habe. Die Kommission benötige mehr moderne Überwachungsgeräte und werde die Ausrüstung in Zukunft verbessern. Lin warf Kuan vor, dass dieses Problem schon seit Längerem bestehe und die Kommission und die DPP-Regierung bisher untätig gewesen seien. Tsai Yi-yu (蔡易餘), Abgeordneter der Regierungspartei DPP, sagte, man könne Taiwans lange Küstenlinie nicht allein durch Patrouillen überwachen. Ein größeres Budget für moderne Überwachungstechnologien sei begrüßenswert.

Gemäß Medienberichten wollte der 30-jährige Mann aus Ningbo in China nach eigenen Angaben wegen hoher Schulden in China nach Taiwan fliehen.

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