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Umweltschützer fordern Abkehr von russischer Kohle

  • 19-09-2024
Umweltschützer fordern Abkehr von russischer Kohle
Nachdem der Zementhersteller Taiwan Cement Corporation (TCC) am 13. September in einer Pressemitteilung verkündet hatte, in Zukunft keine russische Kohle mehr einkaufen zu wollen, fordern Umweltschützer nun den Plastikhersteller Formosa Plastic Group auf, den gleichen Schritt zu gehen. (Foto: privat)

Taipei – 19. September 2024. Nachdem der Zementhersteller Taiwan Cement Corporation (TCC) am 13. September in einer Pressemitteilung verkündet hatte, in Zukunft keine russische Kohle mehr einkaufen zu wollen, fordern Umweltschützer nun den Plastikhersteller Formosa Plastic Group auf, den gleichen Schritt zu gehen. 

Die taiwanische Stiftung für Umweltrechte (環境權保障基金) hatte im Juli gemeinsam mit der finnischen NGO Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) und der russischen Umwelt-NGO Ecodefense den ersten Bericht über taiwanische Kohleimporte seit Beginn des Russisch-Ukrainischen Krieges veröffentlicht. Laut dem Bericht ist Taiwan seit dem russischen Angriff auf die Ukraine zum weltweit fünftgrößten Importeur von russischer Kohle aufgestiegen. Gesamtimporte im Wert von 3,5 Milliarden USD würden eine Finanzierung des Angriffkrieges darstellen und das Leid der ukrainischen Bevölkerung verschlimmern.

Die Stiftung für Umweltrechte äußerte sich positiv über den Schritt des Zementherstellers TCC, ab September keine russische Kohle mehr zu kaufen. Sie riefen andere Unternehmen auf, ebenfalls auf russische Kohle zu verzichten. Insbesondere den Plastikhersteller Formosa Plastic Group, der zwischen 2022 und 2023 Kohle im Wert von 100 Millionen USD gekauft hatte, solle möglichst schnell nachziehen.

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