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Pager-Explosionen im Libanon: Taiwanische Regierung nimmt Stellung

  • 19-09-2024
Pager-Explosionen im Libanon: Taiwanische Regierung nimmt Stellung
Ein explodierter Pager. (Foto: AFP)

Taipei – 19. September 2024. Nachdem am 17. September Pager im Libanon explodiert waren, hat sich das taiwanische Verteidigungsministerium heute zu dem Vorfall geäußert. Bei den Explosionen am Dienstag waren 9 Menschen gestorben, etwa 2.800 waren verletzt worden. Nachdem Medien berichtet hatten, die Pager seien von der taiwanischen Firma Gold Apollo hergestellt worden, hatte diese gestern erklärt, man sei weder in das Design noch in die Herstellung der Pager involviert. Gold Apollo habe lediglich die Markenrechte zur Verfügung gestellt. 

Der Verteidigungsminister Wellington Koo (顧立雄) stellte am gestrigen Mittwoch ebenfalls klar, man habe nichts mit dem Vorfall zu tun. Die nationalen Sicherheitsbehörden würden den Vorfall untersuchen 

Am heutigen Donnerstag sagte die Regierungssprecherin Li Hui-chih (李慧芝): “Die betroffenen Pager sind nicht direkt von Taiwan aus in den Libanon exportiert worden. Von 2022 bis August dieses Jahres hat die Firma 260.000 Pager exportiert, vor allem in europäische und amerikanische Länder. Die Produkte haben weder das Potential, tödliche Explosionen zu verursachen, noch gibt es Medienberichte über Explosionen. Der Vorfall wird derzeit von der taiwanischen Justiz untersucht.”

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