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Taiwan kooperiert mit Krankenhäusern in Myanmar

  • 08-10-2024
Taiwan kooperiert mit Krankenhäusern in Myanmar
Der stellvertretende Leiter des Shin Kong Wu Ho-Su Memorial Hospital, Hung Tzu-jen, trifft sich mit dem Vertreter des Wirtschafts- und Kulturbüros von Taipeh in Myanmar, Chou Chung-hsing. (Foto: CNA)

Taipei – 8. Oktober 2024. Der stellvertretende Leiter des Shin Kong Wu Ho-Su Memorial Hospital, Hung Tzu-jen (洪子仁), führte am Samstag eine Delegation zu einem viertägigen Besuch nach Myanmar. Das Krankenhaus unterzeichnete eine Absichtserklärung (MOU) mit lokalen medizinischen Einrichtungen, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Personalausbildung, medizinische Überweisungen und Fernkonsultationen zu verbessern.

Der Delegation gehörten auch Vertreter führender taiwanischer Hersteller medizinischer Geräte und pharmazeutischer Unternehmen an, um geeignete Standorte für Geschäftspartnerschaften zu ermitteln und die laufende internationale medizinische Zusammenarbeit zu fördern.

Hung sagte, dass lokale Krankenhäuser in Myanmar ihr Interesse an Taiwans medizinischer Ausrüstung bekundet hätten und dass Taiwans wirksame Reaktion auf Pandemien die internationale Aufmerksamkeit auf seine Expertise im Gesundheitswesen gelenkt habe. Hung äußerte die Hoffnung auf eine sinnvolle Zusammenarbeit mit Myanmar durch den Austausch von medizinischen Geräten.

Die Delegation traf sich am Montag mit dem Vertreter des Wirtschafts- und Kulturbüros von Taipeh in Myanmar, Chou Chung-hsing (周中興). In seinen Ausführungen betonte Chou, dass die Diplomatie über die Innenpolitik hinausgehe, und hob die Notwendigkeit einer substantiellen Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Myanmar hervor, insbesondere in Ermangelung formeller diplomatischer Beziehungen. 

Chou wies auf die über 60 Millionen Einwohner Myanmars und die großen Unterschiede im medizinischen Umfeld im Vergleich zu Taiwan hin. Er unterstrich den bestehenden medizinischen Bedarf in Myanmar und betonte, wie wichtig es sei, dass die Ärzte vor Ort neue medizinische Kenntnisse erwerben. Er erkannte an, dass eine bedeutende medizinische Zusammenarbeit die diplomatischen Bemühungen verstärken könnte und äußerte den starken Wunsch, die Zusammenarbeit im medizinischen Bereich zwischen beiden Seiten zu fördern.
 

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