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Taiwan und China im Streit um den Begriff

  • 09-10-2024
Taiwan und China im Streit um den Begriff
Das chinesische Büros für Taiwan-Angelegenheiten (TAO) machte seine Position durch die Sprecherin Zhu Fenglian (朱鳳蓮) heute deutlich: Zhu kritisierte die Äußerungen von Präsident Lai als Versuch, die politische Kluft zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße zu vergrößern und die

Taipei, 09. Oktober - Am 5. Oktober äußerte Präsident Lai Ching-te (賴清德) bei einer Galaveranstaltung zum Nationalfeiertag, dass die China niemals das "Vaterland" der Bürger von Taiwan sein könne. Er argumentierte, dass die Republik China (Taiwan), das 1912 gegründet wurde, eher das Vaterland für Bürger von der Volksrepublik China sei, die am 01. Oktober ihren 75. Geburtstag feierte. Diese Aussage zielte darauf ab, die historische und politische Trennung zwischen Taiwan und China zu verdeutlichen.

Als Reaktion darauf bekräftigte das chinesische Büro für Taiwan-Angelegenheiten (TAO) am 8. Oktober seine Position durch die Sprecherin Zhu Fenglian (朱鳳蓮). Sie kritisierte die Äußerungen von Präsident Lai als Versuch, die politische Kluft zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße zu vergrößern und die "Zwei-Staaten-Theorie" zu fördern, was die Haltung der "Unabhängigkeit Taiwans" zeige und die Feindseligkeit erhöhe. Zhu betonte, dass trotz der fehlenden vollständigen Wiedervereinigung die Tatsache, dass China und Taiwan zu einem China gehören, unverändert bleibe.

Zhu Fenglian verwies auf die historische Sichtweise der Kommunistischen Partei Chinas, indem sie auf die "Ein-China-Drei-Phasen-Theorie" verwies. Diese besagt, dass am 25. Oktober 1945 die chinesische Regierung die "Wiederherstellung der Souveränität über Taiwan" verkündete. Am 1. Oktober 1949 wurde die Regierung der Volksrepublik China gegründet und ersetzte die Regierung der Republik China als die einzige legitime Regierung, die ganz China vertritt. Die Souveränität und die territorialen Grenzen Chinas seien unverändert geblieben, und die Regierung der Volksrepublik China übe selbstverständlich die volle Souveränität Chinas aus, einschließlich über Taiwan.

Sie erklärte weiter, dass keine "historischen Paradoxien" oder "Unabhängigkeitsmythen" die objektive Tatsache ändern können, dass beide Seiten zu einem China gehören, und dass dies das "Vaterland"-Bewusstsein der Taiwaner nicht unterdrücken könne.

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