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Taiwan plant Einführung eines CO2-Grenzausgleichssystems nach europäischen Vorbild

  • 23-10-2024
Taiwan plant Einführung eines CO2-Grenzausgleichssystems nach europäischen Vorbild
Die stellvertretende Umweltministerin, Shih Wen-chen (施文真), erklärte, dass Taiwan zunächst mit der Meldung des Kohlenstoffgehalts von Produkten aus Branchen mit hohem Risiko für Kohlenstofflecks beginnen wird, wie Stahl und Zement. (Screenshot vom Parlamentslivestream)

Taipei, 23. Oktober - Heute hat die Wirtschaftskommission des Parlaments die Umwelt- und Wirtschaftsministerien eingeladen, um über die Auswirkungen des geplanten Kohlenstoffgrenzanpassungsmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism CBAM) auf die Industrie zu diskutieren. Der Grenzausgleichsmechanismus soll ab nächstem Jahr in Taiwan eingeführt werden, um die Kohlenstoffemissionen importierter Produkte mit denen inländischer Produkte zu vergleichen. Ziel ist es, die Einfuhr von Produkten mit hohem Kohlenstoffausstoß zu regulieren und so "Carbon Leakage" zu verhindern. Der Mechanismus orientiert sich an den Richtlinien der EU-Kommission, die sich derzeit in einer Übergangsphase befinden und 2026 vollständig umgesetzt werden sollen.


Die stellvertretende Umweltministerin, Shih Wen-chen (施文真), erklärte, dass Taiwan zunächst mit der Meldung des Kohlenstoffgehalts von Produkten aus Branchen mit hohem Risiko für Kohlenstofflecks beginnen wird, wie Stahl und Zement. Diese Meldung ist der erste Schritt zur Umsetzung des taiwanischen CO2-Grenzausgleichssystems. Unternehmen, die freiwillige Reduktionspläne vorlegen, könnten von ermäßigten Gebühren profitieren. Shi betonte, dass Taiwan die Erfahrungen der EU nutzt, um sicherzustellen, dass der CBAM keine Handelsbarrieren für Partnerländer darstellt.

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