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Wirtschaftsminister zur US-Wahl: Kaum Auswirkungen auf TSMC

  • 06-11-2024
Wirtschaftsminister zur US-Wahl: Kaum Auswirkungen auf TSMC
Während die Stimmen der US-Präsidentschaftswahl noch ausgezählt wurden, hat Taiwans Wirtschaftsminister Guo Zhihui (郭智輝) erklärt, dass das Wahlergebnis kaum Auswirkungen auf den taiwanischen Halbleiterriesen TSMC haben wird. (Screenshot vom Livestream des Parlaments)

Taipei, 06. November - Während die Stimmen der US-Präsidentschaftswahl noch ausgezählt wurden, hat Taiwans Wirtschaftsminister Kuo Jyh-huei (郭智輝) erklärt, dass das Wahlergebnis kaum Auswirkungen auf den taiwanischen Halbleiterriesen TSMC haben wird. Trotz der Äußerungen von Donald Trump, der Taiwan während des Wahlkampfs beschuldigte, den US-Chipmarkt zu untergraben, bleibt die wirtschaftliche Beziehung zwischen Taiwan und den USA stark. TSMCs Werk in Arizona hat erfolgreich die Testproduktion abgeschlossen und plant im Dezember eine feierliche Eröffnung.

Im taiwanischen Parlament wurde die US-Wahl intensiv diskutiert. Abgeordnete äußerten Bedenken über Trumps Aussagen, Taiwan solle Schutzgebühren zahlen. Guo betonte jedoch, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Taiwan und den USA komplementär sind. Taiwan ist führend in der Chipproduktion, während die USA im Bereich des IC-Designs dominieren. Selbst wenn Trump neue Beschränkungen einführt, sieht Guo keine großen Nachteile für TSMC.

Liu Chin-ching (劉鏡清), Vorsitzender der Kommission für Landesentwicklung, ergänzte, dass Trumps Drohungen, Schutzgebühren zu erheben, eher Wahlkampf-Rhetorik seien. Solche Maßnahmen würden internationale Unternehmen wie Apple und Intel belasten. Liu glaubt, dass Trump als Geschäftsmann keine Schritte unternehmen würde, die die Kosten für US-Produkte erhöhen würden. Statt der Schutzgebühren solle Trump die Zölle auf chinesische Waren erhöhen, was taiwanischen Unternehmen neue Chancen bieten könnte.

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