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Staatssekretär Udo Philipp zu wirtschaftspolitischem Austausch in Taiwan

  • 12-11-2024
Staatssekretär Udo Philipp zu wirtschaftspolitischem Austausch in Taiwan
Staatssekretär Udo Philipp (Mitte) traf sich am Montag mit Vertretern des Deutschen Insituts Taipei, des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei und der deutschen Wirtschaft in Taiwan(Foto: Deutsches Wirtschaftsbüro Taipei)

Udo Philipp, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, besuchte vom 11. bis 12. November 2024 Taiwan. Er führte dort politische Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern Taiwans zum weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und nahm am deutsch-taiwanischen Joint Business Council teil. Die Außenhandelskammer Taiwan organisierte in Zusammenarbeit mit dem Taiwan-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, dem Taiwan Bureau of Foreign Trade und der Chinese International Economic Cooperation Association seit dem Jahr 1988 ein Joint Business Council, in dem sich jährlich mehr als 100 Vertrerinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft austauschen. Dieses Jahr lag der Fokus auf der deutsch-taiwanischen Zusammenarbeit im Halbleiterbereich. Darüber hinaus traf sich Staatssekretär Philipp mit deutschen Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern und der EU- Vertretung. Auch ein Besuch der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) im Hsinchu Science Park stand auf dem Programm.

Staatssekretär Philipp zur Bedeutung der Zusammenarbeit mit Taiwan: „Angesichts der wachsenden geopolitischen Herausforderungen kommt der Zusammenarbeit mit Wertepartnern wie Taiwan eine zunehmende Bedeutung zu. Ich möchte meine Reise nach Taiwan nutzen, um dies zu unterstreichen. Globale Lieferketten sind zunehmend verwundbar. Dies hat bereits die Corona-Pandemie gezeigt. Deutschland und Taiwan wollen deshalb die Resilienz in ihren Lieferketten erhöhen. Eine engere wirtschaftliche Kooperation unserer beiden Länder kann dazu wesentlich beitragen. Taiwan ist als Handelspartner für Deutschland und als Standort für deutsche Unternehmen von großer Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit mit Taiwan trägt zur wirtschaftlichen Diversifizierung in der Asien-Pazifik-Region bei, die von der Bundesregierung nachdrücklich angestrebt wird. Gleichzeitig wollen wir auch taiwanische Firmen ermuntern, ihr Engagement in Deutschland und der EU auszubauen. Die Ansiedlung des taiwanischen Halbleiterherstellers TSMC in Dresden begrüßen wir daher ausdrücklich."

Quelle:  Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

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