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Taiwan und Estland vertiefen Austausch zu Sicherheit und Taiwanstraße

  • 15-11-2024
Taiwan und Estland vertiefen Austausch zu Sicherheit und Taiwanstraße
Die estnischen Teilnehmer, darunter Mitglieder des überparteilichen Freundeskreises für Taiwan und Vertreter des International Centre for Defence and Security (ICDS), betonten, dass die Wahrung des Status quo in der Taiwanstraße für die EU von zentraler Bedeutung sei. (Foto: CNA)

Taipei – 15. November 2024. Yu-Chung (沈有忠), stellvertretender Vorsitzender des Rats für Festlandangelegenheiten, einem Regierungsbüro, das für Taiwans China-Politik ztuständig ist, hat im Rahmen eines Besuchs in Europa an einem Dialog mit estnischen Parlamentsmitgliedern und Experten aus Thinktanks teilgenommen. Bei den Gesprächen stand die Bedeutung der Wahrung des Status quo sowie von Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße im Mittelpunkt, wie der Festlandrat am heute mitteilte.

Die Diskussionen umfassten Themen wie die EU-Strategie gegenüber China, militärische Drohungen durch Chinas sowie Herausforderungen durch Desinformation und gesellschaftliche Einflussnahme. Shen betonte Taiwans Bemühungen, seine Verteidigungsfähigkeit zu stärken, die demokratische Resilienz zu erhöhen und enger mit gleichgesinnten Ländern zusammenzuarbeiten, um Stabilität in der Region zu gewährleisten.

Shen hob zudem Parallelen zwischen den Herausforderungen für Taiwan und Estland hervor, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit von Unterseekabeln. Nachdem chinesische Schiffe im Oktober 2023 estnische Kommunikationsinfrastruktur beschädigt hatten, sieht Shen Potenzial für eine verstärkte Zusammenarbeit beider Länder in diesem Bereich.

Die estnischen Teilnehmer, darunter Mitglieder des überparteilichen Freundeskreises für Taiwan und Vertreter des International Centre for Defence and Security (ICDS), betonten, dass die Wahrung des Status quo in der Taiwanstraße für die EU von zentraler Bedeutung sei. Sie empfahlen Taiwan, seine Abschreckungskapazitäten zu stärken, und nannten Beispiele für Estlands Politik der "De-Risking"-Strategie, wie die Ablehnung von Huawei 5G-Technologie.

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