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Europäische Handelskammer in Taiwan fordert Energiewende

  • 20-11-2024
Europäische Handelskammer in Taiwan fordert Energiewende
Die Europäische Handelskammer in Taiwan (ECCT) hat heute ihr diesjähriges Empfehlungspapier mit dem Titel „Aufbau eines neuen Taiwan 2050: Eine gemeinsame Vision“ veröffentlicht. Kao Shien-quey (高仙桂, rechts), stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Entwicklungsrats, war heute als Regierungsvertretung anwesend.(Foto: 楊文君)

Taipei, 20. November - Die Europäische Handelskammer  in Taiwan (ECCT) hat heute ihr diesjähriges Empfehlungspapier mit dem Titel  „Aufbau eines neuen Taiwan 2050: Eine gemeinsame Vision“ veröffentlicht. Es konzentriert sich auf Themen wie Energiesicherheit, intelligente Mobilität und Innovation.

Das Empfehlungspapier der Handelskammer schlägt vor, eine Arbeitsgruppe mit ausreichenden Befugnissen und Ressourcen zu gründen und finanzielle Unterstützung für erneuerbare Energien bereitzustellen. Zudem wird ein staatlich unterstütztes Beschaffungsportal für erneuerbare Energien empfohlen, um die Projektfinanzierung zu erleichtern.

Die Handelskammer weist auch auf den Mangel an Fachkräften in Taiwan hin. Sie schlägt vor, die strengen Arbeitszeitregelungen zu lockern, insbesondere für Führungskräfte und Remote-Mitarbeiter. Ein familienfreundliches Umfeld könnte die weibliche Erwerbsbeteiligung fördern, und gleiche Bedingungen für ausländische Fachkräfte könnten Talente anziehen.

Kao Shien-quey (高仙桂), stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Entwicklungsrats, war heute als Regierungsvertretung anwesend und betonte in ihrer Rede, dass die Empfehlungen der Handelskammer mit den Zielen der Regierung übereinstimmen. Die Regierung plane, bis 2026 die Kapazität für erneuerbare Energien zu erhöhen und neue Energiequellen wie Geothermie und Wasserstoff zu entwickeln. Sie unterstrich, dass die Sicherstellung von Netto-Null-Emissionen und Energiesicherheit oberste Priorität haben. Kao hob auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Europa hervor, die in Zeiten globaler geopolitischer Spannungen besonders wichtig sei.

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