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Premier Cho stellt drei zentrale Forderungen zur Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz vor

  • 22-11-2024
Premier Cho stellt drei zentrale Forderungen zur Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz vor
Am Mittwoch entschuldigten sich sowohl Präsident Lai Ching-te (賴清德) als auch Premierminister Cho für den Vorfall. (Foto: CNA)

Taiwans Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) hat entschlossene Maßnahmen gegen Mobbing am Arbeitsplatz eingeleitet, nachdem ein tragischer Suizid einer Beamten im Arbeitsministerium für großes Aufsehen sorgte. Am Mittwoch entschuldigten sich sowohl Präsident Lai Ching-te (賴清德) als auch Premierminister Cho für den Vorfall. Arbeitsministerin Ho Pei-shan (何佩珊) reichte ihren Rücktritt ein.

Bei einer Kabinettssitzung am Donnerstag betonte Cho die dringende Notwendigkeit, Belästigungen am Arbeitsplatz ernsthaft anzugehen, und forderte die Leiter aller Regierungsbehörden – von der zentralen bis zur lokalen Ebene – zu erhöhter Wachsamkeit auf. Er hob hervor, dass das Verhindern von Mobbing innerhalb des öffentlichen Sektors, insbesondere im Arbeitsministerium, eine erhebliche institutionelle Verantwortung darstelle.

Cho stellte drei zentrale Forderungen an die Kabinettsmitglieder: mit gutem Beispiel vorangehen, gründliche Untersuchungen durchführen, um Wiederholungen zu vermeiden, und die Schutzmechanismen stärken. Regierungssprecherin Li Hui-chih (李慧芝) erklärte, dass Führungskräfte ihre Kollegen so behandeln sollten, wie sie selbst behandelt werden möchten: Vorfälle gründlich untersuchen und künftig durch robuste interne Schutzsysteme vermeiden.

Der Premierminister kündigte eine umfassende Überprüfung der Anti-Mobbing-Maßnahmen in allen Regierungsbehörden an, mit dem Ziel, sichere und wirksame Präventionsmechanismen zu schaffen, die Mitarbeitende ermutigen, sich bei Problemen zu melden. Cho betonte, die Regierung müsse aus diesem Vorfall lernen, weitreichende institutionelle Reformen entwickeln und sofort Disziplinarmaßnahmen ergreifen, wenn Fälle von Mobbing am Arbeitsplatz auftreten.

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