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Premierminister gründet Arbeitsgruppe für Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit USA

  • 26-11-2024
Premierminister gründet Arbeitsgruppe für Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit USA
Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) (Foto: CNA)

Taipei – 26. November 2024. Die wirtschaftliche und handelspolitische Entwicklung zwischen Taiwan und den USA müsse auf dem zuvor geschaffenen Fundament fortgesetzt werden. 

Das erklärte Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) während seines ersten Frühstückstreffen seit seinem Amtsantritt mit dem chinesischen Industrie- und Handelsverband (CNAIC). Cho reagierte damit auf den Vorsitzenden des Verbandes Thomas Wu.

Der CNAIC-Vorsitzende Thomas Wu (吳東亮) äußerte sich besorgt über die bevorstehende Rückkehr des gewählten US-Präsidenten Donald Trump ins Amt im Jahr 2025. Wu sagte, er bleibe optimistisch, was Taiwans Exporthandel und private Investitionen angehe, insbesondere in Anbetracht der Nachfrage nach künstlicher Intelligenz und der Kapitalzufuhr durch ausländische Technologiekonzerne. Er erwartet jedoch auch, dass die Wiederwahl Trumps große Variablen und Herausforderungen für den globalen Finanzmarkt mit sich bringen wird. 

Wu wies auf verschiedene Möglichkeiten hin, wie die Regierung Taiwans Widerstandsfähigkeit angesichts der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit weiter stärken kann. So betonte er, wie wichtig es sei, internationale Talente anzuziehen, das industrielle Wachstum zu unterstützen, eine stabile und diversifizierte Energieversorgung zu schaffen und auf das Ziel hinzuarbeiten, Taiwan zum asiatischen Zentrum für Vermögensverwaltung zu machen.

Cho führte dazu aus, dass er eine taiwanisch-amerikanische Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Handel eingerichtet, die von Vizepremier Cheng Li-chun (鄭麗君) und Kabinetts-Generalsekretär Kung Ming-hsin (龔明鑫) geleitet werde. Durch diese Arbeitsgruppe werdeTaiwan weiterhin die US-Taiwan-Initiative zum Handel des 21. Jahrhunderts fördern und sich aktiv um den Beitritt zu internationalen Wirtschaftsorganisationen bemühen.

Cho wies darauf hin, dass Taiwan nach wie vor eine entscheidende Position in der globalen industriellen Versorgungskette einnehme und dass die Bedeutung der Aufrechterhaltung des Status quo in der Taiwanstraße von demokratischen Ländern auf der ganzen Welt weitgehend anerkannt werde. Er betonte auch, dass das Kabinett gerne Vorschläge von Wirtschaftsführern entgegennehme, die auf deren Erfahrungen in der Diplomatie und der ausländischen Zusammenarbeit beruhten.

Die ehemalige Kanzlerin stellt ihr Buch im Deutschen Theater in Berlin vor, begleitet von der Journalistin Anne Will, die die Veranstaltung moderiert.

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