Taipei – 2.12.2024 – Taiwan wird mit seinen Bemühungen, Plastik zu reduzieren, fortfahren. Diese Angaben machte Umweltminister Peng Chi-ming (彭啓明) heute auf einer Pressekonferenz.
Die fünfte Verhandlungsrunde für ein UN-Plastikabkommen ist in Busan in Südkorea ohne Einigung beendet worden. Die Verhandlungen sollen im nächsten Jahr fortgesetzt werden.
Gemäß Umweltminister Peng wird Taiwan seine Maßnahmen zur Reduktion von Plastik wie geplant fortsetzen und im nächsten Jahr neue Ziele bis 2035 festlegen. Ziel sei, das Problem der Plastikverschmutzung durch Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft zu lösen.
Peng sagte, obwohl bisher noch keine Einigung für ein globales Plastikabkommen erzielt werden konnte, diene der Entwurf als Grundlage für die Fortsetzung der Verhandlungen.
Er sagte, Taiwan habe bereits 2018 Ziele zur Abschaffung von Plastiktüten, Einweg-Geschirr, Einweg-Getränkebechern und Plastikstrohhalmen bis 2030 festgelegt. Taiwan werde auf der Grundlage der internationalen Verhandlungen weitere Maßnahmen und Ziele erarbeiten.
Die Abeilungsleiterin für Ressourcenkreislauf im Umweltministerium, Lai Ying-ying (賴瑩瑩) sagte, die bei den Verhandlungen angesprochenen Themen stünden im Einklang mit den Maßnahmen Taiwans, darunter Vermeidung von Verschwendung, Förderung von Recycling und Minimierung von Umweltschäden durch Plastikmüll. Taiwan werde die Verhandlungsinhalte bei der Aktualisierung seiner Maßnahmen berücksichtigen. Man werde außerdem mit der Plastikindustrie und anderen Akteuren zusammenarbeiten, um Reformen in der Plastikindustrie zu fördern.