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Premierminister fordert Nachbesserung des Plans für bessere Gesundheitsversorgung auf dem Land

  • 05-12-2024
Premierminister fordert Nachbesserung des Plans für bessere Gesundheitsversorgung auf dem Land
Am 24. November hatten Ärzte gegen eine Lockerung der Praktikumsanforderungen für „Bobo-Ärzte“ protestiert. (Foto: CNA)

Taipei – 5. Dezember 2024. Der jüngste Plan des Gesundheitsministeriums für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum hat Zahnärzte veranlasst, die Lockerung der Praktikumsanforderungen für „Bobo-Zahnärzte“ in Frage zu stellen. Als “Bobo-Zahnärzte” (波波牙醫) werden Zahnärzte bezeichnet, die ihr Studium in süd- oder osteuropäischen Ländern absolviert haben. “Bo” bezieht sich dabei auf das chinesische Wort für Polen (波蘭). 

Der Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) forderte heute in einer Kabinettssitzung, die Umsetzung des bestehenden Plans zunächst zu pausieren; das Gesundheitsministerium solle innerhalb eines Monats unter Beachtung von drei Prinzipien eine Nachbesserung vorlegen. Erstens solle die Kapazität der ambulanten Versorgung im ländlichen Raum erhöht werden. Zweitens sollen die vorhandenen Haushaltsmittel für die Beschaffung zahnmedizinischer Ausrüstung und den Gehaltsschutz verwendet werden. Drittens sollen für die derzeit 55 abgelegenen Dörfer ohne Zahnärzte nicht nur inländische Ärzte ermutigt werden, dort zu praktizieren, sondern auch Medizinstudenten durch einen Anreizmechanismus ermutigt werden, in ihre Heimatorte zurückzukehren um dort zu praktizieren.

Der Premierminister hatte sich zuletzt mit Zahnartzvereinigungen getroffen und ihnen versprochen, dass die Überprüfung der Qualifikationen von Zahnärzten mit ausländischem Abschluss strenger werden würde. Die bestehende Quote für Praktika für Zahnärzte mit Abschluss aus dem Ausland würde weiter bei 50 Personen bleiben; die Verbesserung der ärztlichen Versorgung auf dem Land würde unter Bevorzugung von inländischen Ärzten geschehen. 

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