Taipei, 25. Dezember - Die taiwanische Wettbewerbsbehörde hat heute ihre Entscheidung bekannt gegeben, die geplante Übernahme von foodpanda durch Uber Eats zu untersagen. Grund dafür sind erhebliche Bedenken hinsichtlich der Marktbeherrschung und der Einschränkung des Wettbewerbs. Uber Eats hatte im Mai angekündigt, das Liefergeschäft von foodpanda in Taiwan übernehmen zu wollen, um seine Marktposition in Taiwan zu stärken. Nach einer umfassenden Prüfung kam die Behörde jedoch zu dem Schluss, dass die Fusion den Wettbewerb auf dem Markt erheblich beeinträchtigen könnte.
Hunderte von Lieferpersonal protestierten Anfang Dezember gegen die Fusion und äußerten die Befürchtung, dass es für sie schwieriger werden würde, Geld zu verdienen, wenn die Fusion genehmigt würde, da Uber Eats 80-90 % des Marktanteils erwerben würde, was dem Unternehmen im Wesentlichen die vollständige Kontrolle über die Festlegung der Lieferfahrertarife geben würde. Trotz der Bereitschaft von Uber, Zugeständnisse und Bedingungen anzubieten, um die Übernahme zu ermöglichen, blieb die Behörde bei ihrer Entscheidung. Sie betonte, dass der Schutz des Wettbewerbs und der Verbraucherinteressen Vorrang habe.