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KMT-Vorsitzender fordert Frieden durch gegenseitigen Respekt

  • 01-01-2025
KMT-Vorsitzender fordert Frieden durch gegenseitigen Respekt
Parteivorsitzender der oppositionellen Kuomintang (KMT), Eric Chu (朱立倫), betonte heute in seiner Rede bei der traditionellen Flaggenzeremonie zum Neujahr, dass das Jahr 2025 ein Jahr des „Friedens“ sein solle. (CNA)

Taipei, 01. Januar - Parteivorsitzender der oppositionellen Kuomintang (KMT), Eric Chu (朱立倫), betonte heute in seiner Rede bei der traditionellen Flaggenzeremonie zum Neujahr, dass das Jahr 2025 ein Jahr des „Friedens“ sein solle. Er erklärte, dass Frieden nur durch die Einhaltung demokratischer Prinzipien erreicht werden könne, bei denen die Mehrheit die Minderheit respektiert und umgekehrt. Für die Beziehungen zwischen Taiwan und China forderte er, Gemeinsamkeiten zu suchen und Unterschiede zu respektieren, um eine friedliche Zusammenarbeit zu ermöglichen.

An der Zeremonie nahmen neben Chu auch der ehemalige Präsident Ma Ying-jeou (馬英九), KMT-Vizevorsitzender Andrew Hsia (夏立言) und weitere hochrangige Parteimitglieder teil. Chu kritisierte die aktuelle Regierung unter Präsident Lai Ching-te (賴清德) und warf ihr vor, durch ständige politische Konflikte Unruhe im Land zu stiften. Er rief dazu auf, die demokratischen Regeln zu respektieren, um Harmonie zwischen Zentral- und Lokalregierungen sowie zwischen den politischen Parteien zu fördern.

Chu betonte außerdem die Bedeutung der gemeinsamen kulturellen und ethnischen Wurzeln zwischen Taiwan und China. Er erklärte, dass beide Seiten zur chinesischen Kultur gehörten, sich jedoch in ihren politischen Systemen unterschieden. Nur durch das Prinzip „Gemeinsamkeiten suchen, Unterschiede respektieren“ könnten beide Seiten eine friedliche Zukunft gestalten.

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