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Kleinerer Masern-Ausbruch in Taiwan unter Kontrolle

  • 08-01-2025
Kleinerer Masern-Ausbruch in Taiwan unter Kontrolle
Der Impfberater des Krankheitenkontrollamts (CDC) des Gesundheitsministeriums, Lee Ping-ing (李秉穎), erklärte heute in einem Interview, dass die hohe Impfquote in Taiwan eine großflächige Ausbreitung verhindere. Rund 97 bis 98 Prozent der Kinder in Taiwan seien mit der MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) geschützt. (CNA)

Taipei, 08. Januar 2025 - Im Dezember letzten Jahres brach in einem Krankenhaus in Zentral-Taiwan eine Masern-Infektion aus, die mittlerweile 16 Infizierte beträgt mit über 3.000 Kontaktpersonen. Die Fälle erstrecken sich auf den Norden, die Mitte und den Süden des Landes. Laut der taiwanischen Gesundheitsbehörde wurden bisher 1.609 Personen aus der Überwachung entlassen, die restlichen werden bis zum 23. Januar weiter beobachtet. Es handelt sich um den größten Masern-Ausbruch in Taiwan seit fünf Jahren.

Der Impfberater des Krankheitenkontrollamts (CDC) des Gesundheitsministeriums, Lee Ping-ing (李秉穎), erklärte heute in einem Interview, dass die hohe Impfquote in Taiwan eine großflächige Ausbreitung verhindere. Rund 97 bis 98 Prozent der Kinder in Taiwan seien mit der MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) geschützt. Im Vergleich zu Ländern mit niedriger Impfquote sei Taiwan daher besser aufgestellt, um Masern-Ausbrüche einzudämmen.

Experten sehen derzeit jedoch keine Anzeichen für eine großflächige Epidemie, raten aber zur Wachsamkeit. Für Kleinkinder stehen öffentlich finanzierte Impfungen zur Verfügung. Für medizinisches Personal, das nach 1981 geboren wurde, und diejenigen, die planen, in Masern-Endemiegebiete zu reisen, wird empfohlen, eine Impfung vorzunehmen, allerdings auf eigene Kosten.

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