Taipei – 20.1.2025 – Präsident Lai Ching-te (賴清德) ist heute mit einer Delegation von Taiwans Verband für klinische Psychologie (TACLIP) und weiteren Vertretern aus Bereichen der klinischen Psychologie zusammengetroffen.
Präsident Lai würdigte die Beiträge von Psychologen und Psychologinnen unter anderem zur mentalen Gesundheit der Gesellschaft. Er sagte, sei sei selbst Arzt und habe der Förderung der psychischen Gesundheit seit seinem Eintritt in die Politik große Bedeutung beigemessen. So habe er schon als Parlamentsabgeordneter das Psychologen-Gesetz gefördert, das erste dieser Art in Asien, und nach seinem Amtsantritt als Präsident ein Komitee zur Förderung eines Gesunden Taiwans eingerichtet.
Er sagte: "Psychische Gesundheit ist eine wichtige Grundlage für ein gesundes Taiwan, besonders in einer sich schnell verändernden und hektischen Gesellschaft. Deshalb ist die Regierung dazu verpflichtet, mehr Ressourcen in den Bereich der psychischen Gesundheit zu investieren."
Lai wies außerdem auf den bereits vom Kabinett gebilligten Plan über sechs Jahre für mentale Resilienz hin, der die Zusammenarbeit von 13 Ministerien und Kommissionen umfasst.
Außerdem habe vergangenen August ein Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit begonnen, bei dem Personen im Alter von 15 bis 45 drei kostenlose psychologische Beratungen in Anspruch nehmen können. Seither seien bereits mehr als 30.000 Menschen dadurch beraten und rund 9000 davon zur weiteren Behandlung weitervermittelt worden. Zudem können Oberstufenschüler und Studenten seit vergangenem Semester Freitage zur Förderung ihrer mentalen Gesundheit in Anspruch nehmen.
Lai sagte, er hoffe, dass Taiwans Experten und Expertinnen für klinische Psychologie weiterhin ihr Fachwissen zur Entwicklung der zukünftigen Politik im Bereich mentale Gesundheit einbringen werden.