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Wirtschaftsminister: Taiwan muss sich auf Veränderungen im globalen Handel vorbereiten

  • 03-02-2025
Wirtschaftsminister: Taiwan muss sich auf Veränderungen im globalen Handel vorbereiten
Wirtschaftsminister Kuo Jyh-huei spricht bei einer Zeremonie des Wirtschaftsministeriums nach den Neujahrsfeiertagen (Foto: CNA)

Taipei – 3.2.2025 – Wirtschaftsminister Kuo Jyh-huei (郭智輝) zufolge könne Taiwan Herausforderungen im globalen Handel meistern. Herausforderungen bedeuten laut dem Wirtschaftsminister auch Chancen.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle auf Importe aus Mexiko, Kanada und China sollen am Dienstag in Kraft treten. Trump hat außerdem auch angedeutet, dass in den kommenden Wochen Zölle auf Halbleiter, Stahl und weitere Produkte folgen könnten. Diese Aussagen haben in Taiwan zu Bedenken geführt, dass Taiwans Halbleiterindustrie ein nächstes Ziel von Trumps Zollpolitik sein könnte.

Taiwans Wirtschaftsminister Kuo Jyh-huei hat heute bei einer Zeremonie des Wirtschaftsministeriums nach den Neujahrsfeiertagen auf die großen globalen wirtschaftlichen Herausforderungen hingewiesen. Neue Herausforderungen im neuen Jahr bedeuteten auch Chancen. Besonders die Handelspolitik der USA werde die globale Wirtschaft und den globalen Handel beeinflussen. Darauf müsse man vorbereitet sein, so Kuo: "Die Restrukturierung globaler Lieferketten, Netto-Null-Emission und nachhaltige Entwicklung, Beschleunigung der digitalen Transformation, alle diese Bereiche müssen wir aktiv angehen. Besonders was die Änderungen der Handelspolitik der USA nach dem Regierungswechsel betrifft, wird dies das Umfeld der globalen Wirtschaft und des globalen Handels weiter beeinflussen. Wir müssen uns darauf vorbereiten und Taiwans Unternehmer und Industrien noch stärker unterstützen und allen bei der Anpassung an die Marktveränderungen helfen."

Regierungsvertreter erläuterten, dass US-Präsident Trump mit der Entscheidung, Mexiko und Kanada mit Zöllen zu belegen, Druck in den Bereichen Einwanderung und Drogenpolitik ausüben wolle. Das Ziel von Trumps Zollpolitik bestehe auch darin, Investitionen in den USA und Produkte der USA zu fördern. Taiwan sei bereits in dieser Richtung tätig, so habe das Unternehmen TSMC bereits während Trumps erster Amtszeit Investitionen in den USA angekündigt.

Was mögliche Zölle der USA auf Halbleiter angeht, so sei nicht TSMC am meisten davon betroffen, sondern eher US-Unternehmen wie NVIDIA, Apple und AMD.

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