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Präsident Lai: günstiges Umfeld für Unternehmen schaffen

  • 03-02-2025
Präsident Lai: günstiges Umfeld für Unternehmen schaffen
Präsident Lai Ching-te hält eine Rede bei einer Veranstaltung zum Frühlingsfest von in China tätigen taiwanischen Geschäftsleuten (Foto: RTI)

Taipei – 3.2.2025 – Präsident Lai Ching-te (賴清德) zufolge ist es die Aufgabe der Regierung, ein günstiges Umfeld für Unternehmen zu schaffen. Er betonte heute in seiner Rede bei einer Neujahrsfeier von in China tätigen taiwanischen Geschäftsleuten die Bedeutung von Zins- und Währungsstabilität. Präsident Lai wies auch auf die positive Entwicklung des Wirtschaftswachstums und Aktienmarktes Taiwans im vergangenen Jahr hin. Es sei die Aufgabe der Regierung, den Unternehmen ein gutes Entwicklungsumfeld zu bieten und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu gewährleisten.

Außer der Verlängerung der drei großen Investitionspläne für Taiwan bis 2027 werden auch Steueranreize für Investitionen weiterhin gefördert und auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-up-Unternehmen ausgeweitet. Die Regierung werde außerdem Bereiche wie Wasser, Strom, Land, Arbeitskräfte und Fachkräfte kontinuierlich prüfen und Zinsen und Wechselkurse stabil halten.

Lai sagte: "Erstens werden wir die Zinssätze unter Kontrolle halten, um sicherzustellen, dass die Kapitalkosten für Unternehmensinvestitionen nicht steigen. Zweitens werden wir die Währung stabil halten. Angesichts der aktuellen globalen geopolitischen Veränderungen sowie neuer internationaler Handelsentwicklungen werden die Zentralbank und die Regierung gemeinsam daran arbeiten, die Wechselkurse stabil zu halten."

Präsident Lai fügte hinzu, das Ziel der Regierung sei außerdem, den Anstieg des Verbraucherpreisindex im Jahr 2025 auf etwa 1,8 bis 1,9 Prozent zu begrenzen.  

Über die Beziehungen zwischen Taiwan und China sagte der Präsident, Taiwan sei auf der Grundlage von Augenhöhe, Würde und ohne Vorbedingungen zu gesundem, geordnetem Austausch mit China bereit. Man hoffe, durch Austausch gegenseitiges Verständnis und Versöhnung zu fördern, um Frieden zu erlangen. Er hoffe auf Austausch statt Abschottung, auf Dialog statt Konfrontation.

Naturkatastrophen seien der gemeinsame Feind Taiwans und Chinas und das Wohlergehen der Menschen auf beiden Seiten der Taiwanstraße sei das gemeinsame Ziel. Dies sei sein fester Standpunkt während seiner politischen Laufbahn.

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